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Westsachsen

Leben mit dem Bergbau und dessen Folgen

Umwelt 10. Steinkohlen-Bergbaukonferenz in Zwickau

Zwickau. 

Zwickau. Es tropft langsam, aber es tropft. Der Wasserspiegel steigt in den ehemaligen Bergbaugruben des Erzgebirges. Experten rechnen damit, dass diese Wassermenge um das Jahr 2030 an die Oberfläche tritt, mit eventuell noch nicht vorhergesehenen Problemen. In Zwickau beschäftigte sich am Montag die 10. Steinkohlen-Bergbau-Konferenz "Region Floez" mit diesem Thema. Dr. Dirk Orlamünder aus Dresden erklärte: "Die bisher erzielten Ergebnisse und die weiterhin erheblichen Aufgaben der bisherigen Sanierung der Bergbauhinterlassenschaften des ehemaligen Steinkohlenbergbaus in den Revieren Lugau-Oelsnitz und Zwickau wurden deutlich dargestellt."

Finanzierung muss gesichert sein

In vielen Bereichen werden jetzt die positiven Sanierungsergebnisse der letzten Jahre sichtbar. Für den laufenden EFRE Zeitraum (Regionale Entwicklung EU) bis 2020 sind weitere Sanierungsmaßnahmen vorgesehen, für die der planerische Vorlauf und die Finanzierung weitestgehend gesichert sind. Die wichtigste Forderung der Floez-Region bleibt die langfristige Sicherung einer ausreichenden Finanzierung zur Bewältigung der Bergbaufolgen des ehemaligen Steinkohlebergbaus und die dazu notwendige wissenschaftliche Begleitung.

Besonders wichtig ist der Flutungsprozess

Im Doppelhaushalt 2019/2020 des Freistaates Sachsen und im nächsten EFRE Zeitraum nach 2020 muss die Aufgabe "Sanierung der Bergbaufolgen des ehemaligen Steinkohlebergbaus" berücksichtigt und ausreichend finanziert sein. Besondere Bedeutung für die betroffenen Kommunen im ehemaligen Revier Lugau-Oelsnitz hat der fortschreitende Flutungsprozess des Schachtgebäudes und des gesamten unterirdischen Bergwerks. Im Zuge des EU-Förderprojektes "VITA-MIN - Leben mit dem Bergbau" wurde ein Rahmenplan zur Überwachung und Bewältigung der Bergbaufolgen erstellt.



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