Nächster Schritt zum Lückenschluss

zuganbindung Weitere Elektrifizierung im Bundesverkehrswegeplan 2030

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Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (Plauen), Brigitte Merk-Erbe (Bayreuth), Dr. Pia Findeiß (Zwickau) und Dr. Harald Fichtner (Hof) (v.l.n.r.). Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Zwickau. Vor wenigen Tagen trafen sich die Oberbürgermeister des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes in Zwickau. Die Vertreter von Chemnitz, Zwickau, Plauen, Hof und Bayreuth zogen eine Bilanz der Aktivitäten des Jahres 2016 und einigten sich über weitere Arbeitsschwerpunkte. Nach wie vor steht im Fokus der interkommunalen Zusammenarbeit, die Verbesserung der Schienenverkehrsanbindung. Die Teilnehmer der Runde begrüßten die Verankerung der restlichen Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale von Hof bis Nürnberg und zur tschechischen Grenze in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans. Der Lückenschluss soll bis spätestens 2030 fertiggestellt sein. Weiterhin besteht unter anderem Handlungsbedarf bei der Vorplanung nach Nürnberg bis 2018. Seit dem Wegfall der durchgehenden Zugverbindungen von Dresden nach Nürnberg müssen die Fahrgäste in Hof von Elektrozügen in Dieselzüge umsteigen. Besonderen Ärger verursachen häufige Verspätungen, die zum Verpassen der Anschlusszüge führen. So mancher Fahrgast ist daher inzwischen auf den Fernbus oder das Auto ausgewichen und hat sich ganz von der Bahn abgewendet.

Ein Höhepunkt der Städtenetzkooperation 2016 war die Erstellung und Vorstellung der Broschüre "Stadtspaziergänge Industriekultur". Sie erlaubt spannende Einblicke in die Geschichte der Industriekultur Oberfrankens und Südwestsachsens und soll zu Entdeckungsreisen in die Nachbarstädte anregen.