Oldtimer rollen auf die Westtrasse

Treffen Ein Besuchermagnet in Werdau - Nächste Auflage am letzten April-Wochenende

Werdau. 

Werdau. Die ungewisse Zukunft des IFA-Oldtimertreffens hat in den letzten Jahren für Streit zwischen dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und der Stadtverwaltung in Werdau gesorgt. Staatsminister Martin Dulig (SPD) wollte die Nutzung der Westtrasse, die für die Veranstaltung gesperrt wird, untersagen. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) wehrte sich gegen die Pläne - mit Erfolg, wie mittlerweile feststeht. Der BLICK hat regelmäßig über den Schlagabtausch sowie Protest- und Unterschriftenaktionen berichtet. Bei der Frage, wie stark der Zoff in den letzten Jahren das Nervenkostüm strapaziert hat, findet Stefan Czarnecki (mittlerweile) eine diplomatische Antwort. "Die Debatte zur Nutzung der Westtrasse hat einen positiven Ausgang gefunden und deshalb gilt es jetzt nach vorn zu schauen", sagt der Rathauschef und macht deutlich, dass die Zukunft des IFA-Oldtimertreffens in den nächsten drei Jahren auf der Westtrasse gesichert ist.

Das Hauptaugenmerk gilt momentan den Vorbereitungen für die diesjährige Veranstaltung. Vom 26. bis 28. April sollen die historischen Nutzfahrzeuge, die zum Teil in Werdau vom Band gelaufen sind, wieder präsentiert werden. Zudem gibt es ein attraktives Rahmenprogramm. Das IFA-Oldtimertreffen gilt mit mehr als 500 Teilnehmern und mehr als 10.000 Besuchern als Höhepunkt für die Freunde von historischer Technik. Darauf verweist auch Stefan Czarnecki: "Die Debatte zur Nutzung der Westtrasse hat einen positiven Ausgang gefunden und deshalb gilt es jetzt nach vorn zu schauen."