Politiker machen Druck

Verkehr Problem ist schon lange bekannt

Kertzsch. 

Kertzsch. Politiker aus der Region haben bei einem Vor-Ort-Termin am Knoten in Kertzsch die Forderung zum Bau eines neuen Radweges untermauert. An der Beratung beteiligten sich die Landtagsabgeordnete Ines Springer, Landrat Christoph Scheurer, Waldenburgs Bürgermeister Bernd Pohlers und der stellvertretende Bürgermeister von Remse, Hans G. Krone. Es ging bei dem Vor-Ort-Termin um die Praxistauglichkeit der derzeitigen Planungsergebnisse für den Radwegebau zwischen Remse und Waldenburg. Seit zehn Jahren engagieren sich die Anliegergemeinde Remse sowie die Stadt Waldenburg mit Anträgen, Beschlüssen und unzähligen Gesprächen für einen nutzerfreundlichen Ausbau des sächsischen Muldentalradweges zwischen Glauchau und Waldenburg, dem als überregionaler Radweg auch eine touristische Bedeutung zukommt.

 

 

 

Aktuell hat der Umbau des Knoten Kertzsch B 175 zwischen Remse und Waldenburg begonnen, wobei nur für einen Teil des Baustellenbereiches ein Radwegebau vorgesehen ist. "Für die Radfahrer brauchen wir entlang der Bundesstraße zwischen den zwei Kommunen einen direkten, sicheren Radweg. Nach den Äußerungen des Staatsministers Martin Dulig zum Radfahren in den letzten Wochen sollte unsere Forderung im Freistaat auf offene Ohren treffen", sagte Scheurer. Ines Springer ergänzte: "Wir fordern das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf, jetzt eine Lösung für den bundesstraßenbegleitenden Radweg zu finden."