Radler erobern den Mülsengrund

Freizeit 25. Auflage des Volksfestes startet in Niederschindmaas

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Stargast bei einem Radlersonntag war ganz klar "Tourteufel" Didi Senft. Foto: Ralph Koehler/propicture

Mülsen. Der Radlersonntag feiert am 13. Mai sein 25-jähriges Bestehen. Wegen der Großbaustelle Stützmauerbau in Ortmannsdorf fällt die Radlerstrecke allerdings deutlich kürzer als in den Vorjahren aus. Wegen der Baustelle wird am Sonntag wie schon im Vorjahr in Niederschindmaas und nicht turnusmäßig in Neuschönburg gestartet.

Nach dem Gottesdienst ist vor der Radtour

Der Radlersonntag beginnt um 9 Uhr mit dem Radlergottesdienst. Der Start erfolgt um 10 Uhr am Feuerwehrdepot Niederschindmaas. Geradelt wird auf leicht ansteigender Strecke über Schlunzig den Mülsengrund hinauf. Die Freiwillige Feuerwehr Schlunzig sorgt im Vereinshaus für Speisen und Getränke. Der Radlersonntag wurde von den Organisatoren von Anfang an als Volksfest konzipiert.

Darum geht es bei dieser Tour nicht um Geschwindigkeit und Ergebnisse, sondern ums Genießen der Landschaft und Spaß an der Freude für die ganze Familie. Dabei soll Traditionelles und Bewährtes aber auch Neues entdeckt werden können. Seit dem 8. Mai 1994 ist der zweite Sonntag im Mai im Mülsengrund autofrei. So können die Radler ungestört in die Pedale treten und dabei den Mülsengrund und seine Sehenswürdigkeiten erkunden.

Zeit zum Schlemmen

Seit dem ersten Radlersonntag werden viele Attraktionen von den Vereinen, Gewerbetreibenden und Organisationen angeboten. Bei der Fülle der Verlockungen und Genüsse, die Bäcker, Fleischer, Gaststätten und Vereine bieten, ist es alles andere als verwerflich, alle paar Meter vom Drahtesel abzusteigen und sich Zeit zum Schlemmen und Unterhalten zu nehmen.

Natürlich wartet der Radlersonntag wieder mit zahlreichen Attraktionen auf. An solch einem ereignisreichen Tag sind auch die Museen "Härtelhaus" in St. Jacob und das "Heimatmuseum" in St. Niclas offen und bereit für eine Besichtigung.