Reanimation macht Schule

Projekt Arzt gibt Siebtklässlern wichtige Tipps

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Foto: Dutko/Getty Images/iStockphoto

Glauchau. Das Rudolf-Virchow-Klinikum in Glauchau setzt auf das Kooperationsprojekt "Reanimation macht Schule". Bereits zum fünften Mal in Folge haben die Siebtklässler aus dem Georgius-Agricola-Gymnasium das Angebot genutzt.

Die Idee stammt vom Projekt "Ein Leben retten" der deutschen Fachgesellschaften für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Oberarzt Gabor Nagy, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Krankenhaus in Glauchau, hat einen Reanimationskurs für die Mädchen und Jungen konzipiert. Mit dem Angebot "Reanimation macht Schule" könne der enormen Bedeutung des Themas Rechnung getragen werden. Durch gezielte frühzeitige Aufklärung bei den Schülern soll die Angst und Unsicherheit genommen werden, beim Helfen etwas falsch zu machen.

Keine Angst vor der Herz-Druck-Massage

Die lebensrettende Devise lautet "Prüfen. Rufen. Drücken!": Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. Mit einer Herz-Druck-Massage werden Gehirn und Organe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ausreichend mit Sauerstoff versorgt. "Wir wollen den Kindern die wichtigsten Handgriffe beim Leben retten kurz und verständlich vermitteln. Je mehr Schüler wir aufklären können, umso besser", sagt Oberarzt Gabor Nagy.

Weitere Bildungseinrichtungen, die sich dafür interessieren, können sich bei der Marketingbeauftragten Peggy Roloff unter der Rufnummer 03763 432514 melden.