Rekordbeteiligung auf der Matte

Judo Senioren zeigen die hohe Kunst der Selbstverteidigung

Langenhessen. 

Langenhessen. Die Mehrzweckhalle in Langenhessen war am Sonnabend ein Mekka für Anhänger des Judo. Zum inzwischen 16. Mal richtete der Judosportverein Werdau dort sein Internationales Sachsen-Masters-Turnier aus. Diesen Namen trägt der Wettbewerb allerdings erst seit dem vergangenen Jahr. "Zuvor war unsere Veranstaltung als Internationale sächsische Oldiemeisterschaften bekannt. Seit ich mich aber mit dem sächsischen Judoverband wegen überzogener Forderungen überworfen hatte, gibt es einen neuen Namen: Internationale Sachsen Masters", erklärte Cheforganisator Heiko Köcher.

Die Umbenennung des Turniers für Männer und Frauen ab 30 Jahren, tat dem Ganzen keinen Abbruch. Denn mit 132 Sportlern aus 14 Ländern gab es diesmal sogar eine Rekordbeteiligung. In Anbetracht der Teilnehmerzahlen und des straffen Wettkampfprogramms, hatten die Organisatoren eine Mammutaufgabe zu bewältigen. Neben den Wettbewerben der Open-Klasse, wurde auch die Bodenkampfvariante Ne-Waza ausgetragen.

"Insgesamt sind wir auf 190 Kämpfe gekommen. Das war in diesem Zeitrahmen nur zu schaffen, weil wir unsere Turnier auf vier Matten ausgetragen haben", so Heiko Köcher. Er selbst nahm übrigens auch am Wettkampf teil und belegte in seiner Alters- und Gewichtsklasse im Ne-Waza den ersten Platz und im Open den zweiten Platz. Seine Vereinskameradin Gisela Sachse landete in ihrer Kategorie im Ne-Waza auf dem dritten Platz, in den Open sogar auf dem zweiten Rang.