Sonderausstellung zeigt neue Kunstwerke

Holzkunst Sechs Künstler stellen gemeinsam aus

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Die neue Ausstellung im Lichtensteiner Daetz-Centrum, die am Donnerstag eröffnet wurde, präsentiert sich vielseitig. Das überrascht nicht, denn mit Tobias Michael, Hartmut Rademann, Detlef Jehn, Peter Paul Brockhage, Robby Schubert und Peter Eberlein stellen insgesamt sechs Künstler aus.

Kunst soll Modernität von Werkstoff Holz zeigen

Sie gehören zur Gruppe "exponArt" in der sich Holzbildhauer aus dem Erzgebirge zusammengefunden haben. Sie zeigen, wie modern die Werke sein können, die sie dem Material Holz und manchmal auch anderen Materialien entlocken.

Die Gruppe stellt zum insgesamt 17. Mal gemeinsam aus. Im Daetz-Centrum ist es die 13. Ausstellung, die diesmal unter dem Titel "Schnittpunkte 1.4." steht. Vorbereitet und gestaltet wurde sie einmal mehr von Heike Koslowski, die rund 80 Einzelstücke gekonnt im Sonderausstellungsraum angeordnet hat. "Das ist kein einfacher Prozess", erzählt sie. Zunächst müsse grob entschieden werden, wo welches Werk am besten platziert wird. Dann folgen die Feinheiten, zu den jeweils auch die richtige Beleuchtung der einzelnen Exponate zählt, was eine ebenso anspruchsvolle wie anstrengende Arbeit ist.

Entscheidung über Zukunft von Daetz-Centrum noch unklar

Zu sehen ist die Sonderausstellung "Schnittpunkte 1.4." bis 7. Juli. Geöffnet ist von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. Mit Blick auf die Zukunft des Daetz-Centrums gibt es noch immer keine Lösung. Im letzten Gesprächstermin zwischen Stadtverwaltung und Daetz-Stiftung gab es keinen Durchbruch. Bis Anfang Mai fordert die Stadt, die eine Räumungsklage gegen den Daetz-Stiftung laufen hat, Maßnahmen zur Verkleinerung der Dauerausstellung "Meisterwerke in Holz". Sie umfasst rund 600 Exponate, ist derzeit geschlossen, und ist zudem einer der Hauptstreitpunkte bei der Neuausrichtung des Museumsstandortes. Ende Mai soll der Stadtrat entscheiden, wie es weitergeht.