Storchen-Paar genießt die Sonne

Tiere Ornithologe Horst Fritsche informiert über seine Beobachtungen

Glauchau. 

Glauchau. Die Aktivitäten des Storchen-Paares auf der Gelectra-Esse in Glauchau wecken seit wenigen Tagen das Interesse von Spaziergängern und Hobby-Fotografen. "Meister Adebar" hat bis zur Ankunft der Storchen-Dame weitaus mehr Geduld als in den letzten Jahren benötigt.

Storch so früh wie nie in Glauchau

Ornithologe Horst Fritsche aus Glauchau wirft bereits seit Jahrzehnten ein Auge auf das Nest. "Der Storch ist in diesem Jahr schon am 19. Februar und damit so zeitig wie noch nie in Glauchau eingetroffen", sagt Horst Fritsche. Die Daten werden seit 1993 erfasst. Der Ornithologe vermutet, dass der Storch die Wintermonate wahrscheinlich in Spanien verbracht und auf eine "Reise" nach Afrika verzichtet hat.

Die Umgebung bietet den Störchen das passende Futter

Erst am Sonntag wurde erstmals eine Störchin am Nest beobachtet. "Sie ist damit später als in der Vergangenheit eingetroffen", sagt Horst Fritsche, der davon ausgeht, dass es sich um eine neue Partnerin für den "Glauchau-Storch" handelt. Bei der Suche nach der passenden Nahrung für das Storchen-Paar befürchtet Horst Fritsche in den nächsten Wochen keine Probleme. Die Tiere werden vor allem auf den Wiesen neben der Zwickauer Mulde fündig. Ein Blick in die Statistik: 2018 sind im Landkreis Zwickau nur in vier von elf Nestern die Störche flügge geworden.