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Streckenkosmetik am Sachsenring

MOTORSPORT Traditionskurs wird für den Motorrad Grand Prix fit gemacht

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Zwar stehen die Räder auch am Sachsenring aufgrund der Covid-19-Pandemie derzeit still, doch irgendwann muss es doch endlich mal wieder losgehen. Das hoffen natürlich auch die Macher des Motorrad Grand Prix von Deutschland. Nach wie vor steht das Wochenende vom 19. bis 21. Juni unverändert im Terminkalender der MotoGP, und auch die Vorbereitungen laufen dahingehend weiter. Damit die Show auch bei der 2020er-Ausgabe passt, laufen derzeit noch ein paar Umbaumaßnahmen.

Änderungswünsche werden erfüllt

Wie jedes Jahr, wurde auch der Grand Prix 2019 von der DORNA und der ihr angegliederten Kommissionen sowie Entscheidungsträgern ausgewertet. Dazu erklärt der Geschäftsführer des Streckenbetreibers Fahrsicherheitszentrums Sachsenring, Ruben Zeltner: "Der Sicherheitsbeauftrage Franco Uncini ist nach dem Grand Prix im vorigen Jahr an uns herangetreten und hat wieder ein paar Änderungswünsche geäußert. Ein paar Dinge hatten wir schon davor umgesetzt. Für die Zukunft fordert man, dass sämtliche Randbereiche der Kurvenaußenseiten befestigt werden."

Das bedeutet, dass die Rasenflächen durch asphaltierte und grün lackierte Flächen in einer Breite von ca. eineinhalb Meter ersetzt werden. Nachdem man schon große Teile der Strecke dahingehend abgeändert hat, betrifft das aktuell die Passage vom Ausgang des Omegas bis hinunter zu Karthalle. Im nächsten Jahr kommen dann noch weitere Teile des Omegas hinzu.

Des Weiteren wird am Bergaufstück nach der VW-Brücke im Bereich der Kurve 9 in Richtung der vielzitierten Kurve 11 (Ralf-Waldmann-Kurve) die Leitplanke versetzt und so mehr Sturzraum geschaffen.

Eine weitere Umbaumaßnahme betrifft die Boxengasse bzw. die Boxenmauer. Sie wird in etwa der Mitte praktisch durchgeschnitten und erhält ein zusätzliches Tor, damit das rein und raus zwischen den Rennen schneller vonstattengehen kann. "Auch diese Arbeiten werden bis Ostern abgeschlossen sein, sodass wir nach dem 20. April mit dem normalen Betrieb wieder loslegen könnten. Demzufolge ist auch für den Grand Prix von unserer Seite her alles in Ordnung. Natürlich warten auch wir sehnsüchtig darauf", so noch einmal Ruben Zeltner.