Vollsperrung der Neuwilkauer Straße

Verkehr Einsturzgefahr - Umleitung vermutlich noch bis Januar

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Marodes Haus machte Vollsperrung erforderlich. _Foto: Nicole Schwalbe

"Niemand von uns will die Verantwortung übernehmen, wenn etwas passiert", so Bürgermeister Stefan Feustel (CDU) bei der letzten Stadtratssitzung. Die Rede war von der Vollsperrung der Neuwilkauer Straße, Höhe Nummer 23. Das marode Gebäude steht so eng an der Straßenecke, dass eine einseitige Straßensperre nicht ausgereicht hätte. Vorausgegangen war ein Anruf eines besorgten Bürgers, da sich Gebäudeteile vom Gebäude gelöst hatten und heruntergefallen waren. Die Feuerwehr stellte schnell fest, dass das Gebäude nicht einmal mehr zu betreten war. Ein Statiker teilte mit, dass das Haus bei einem Einsturz durch die Hanglage in Richtung Straße abrutschen würde. Das Haus befinde sich in Privatbesitz, Geld für den Abriss sei nicht vorhanden, so Feustel. Nun wird das Haus in Ersatzvornahme abgerissen. "Das kann durchaus noch bis Januar dauern", so Feustel.