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Werdau: Marienstraße auch über den Winter dicht

BAUSTELLE Altlasten führen zu Problemen

Werdau. 

Werdau. Eigentlich fast erwartungsgemäß haben sich auf der Baustelle rund um den Verlauf des Lagsteinbaches in der Werdauer Marienstraße eine Reihe von Problemen angehäuft. "Die Situation ist derzeit angespannt", sagte mit Karsten Piehler der zuständige Bauamtsleiter im Rathaus der Stadt.

Darum verzögert sich der Bau

Zum einen müssen im Bereich der ehemaligen Tankstelle die dort vorhandenen Altlasten entsorgt werden, was eine entsprechende "baubegleitende Untersuchung" auf dem Areal zwischen Marienstraße und Unterer Holzstraße notwendig gemacht hatte. Zum anderen gab es allerdings auch einige Probleme mit der Lieferung der Betonfertigteile für den neuen Durchlass unter der Marienstraße, die nach Aussage von Karsten Piehler auch über die Wintermonate für den Fahrzeugverkehr gesperrt bleiben soll.

"Durch die Probleme ist ein Zeitverzug entstanden, wodurch die ursprünglich geplante Aufhebung der Sperrung nicht mehr realisierbar wird", begründete der Mann aus der Stadtverwaltung. Bis zum Jahresende sollen neben dem Einbau der Durchlasselemente auch die Hausanschlüsse, die Trinkwasserleitung sowie die Stromleitungen erneuert werden. "Aktuell gehen wir davon aus, dass die Arbeiten der Gewässerinstandsetzung rund um die Marienstraße bis Ende Mai nächsten Jahres dauern werden", sagte Karsten Piehler. Die Baukosten werden aktuell mit 1,9 Millionen Euro kalkuliert.



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