Werdauer Feuerwehr musste Kuh aus einem Pool retten

Bilanz 304 Einsätze in Statistik für 2019

Werdau. 

Werdau. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren in Werdau waren im letzten Jahr mit den verschiedensten Aufgaben betraut: Sie mussten nach dem starken Schneefall im Januar 2019 insgesamt 21 Einsatzstellen abarbeiten, einen Brand im Steinpöhlwald im Juli 2019 löschen und eine Kuh aus einem Pool in Langenhessen im September 2019 retten. Über die genannten und viele weitere Einsätze hat Gemeindewehrleiter Henning Tröger vor wenigen Tagen mit einem ausführlichen Bereich den Stadtrat informiert. 304 Einsätze stehen im letzten Jahr in der Statistik.

Dabei handelte es sich unteranderem um 210 Technische Hilfeleistungen, 15 Brände und 46 Fehlalarmierungen. "Die meisten Einsätze hatten wir zwischen 10 und 16 Uhr. In dem Zeitraum sind wir 104-mal ausgerückt", sagte Henning Tröger. Dazu kamen 58 Einsätze zwischen 6 und 10 Uhr sowie 80 Einsätze zwischen 16 und 20 Uhr. Der Blick auf die Auswertung zeigt, wie wichtig die Tagesbereitschaft ist. Dazu findet Henning Tröger nachdenkliche Töne: "Die Unterstützung der Tageseinsatzbereitschaft hauptsächlich in der Ortsfeuerwehr Werdau durch Beschäftigte der Stadtverwaltung, welche in Feuerwehren organsiert sind, ist leider auf ein Minimum geschrumpft. Die Gründe sind den Verantwortlichen zwar bekannt, aber wohl nicht richtig bewusst." Einsatzreichster Tag war übrigens der Donnerstag - mit 50 Alarmierungen. Zur Feuerwehr in der Kernstadt und den Ortsteilen gehören 225 Mitglieder. Der Abwärtstrend bei der Mitgliederzahl ist deutlich zu spüren: 8 Auf- und Übernahmen standen im letzten Jahr insgesamt 18 Austritte gegenüber. Die Einsatzabteilung besteht aus 147 Helfern - mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren. Dazu kommen 60 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. 18 Frauen und Männer packen im Bereich "rückwärtige Dienste" mit an.