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Workshops sollen bessere Chancen im Job bieten

Modellprojekt Gesundheitsförderung für erwerbslose Menschen

Zwickau. 

Zwickau. Mit einem Familien- und Gesundheitstag startete kürzlich das Jobcenter Zwickau in das "Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung". Ziel des Projektes ist es, erwerbslose Menschen nachhaltig mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu erreichen und damit ihre Chancen auf Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen.

"Fester Bestandteil der Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen unseres Jobcenters wird zukünftig sein, Arbeitslose auch für ihre Gesundheit zu sensibilisieren und zur Teilnahme an den speziell auf sie ausgerichteten Angeboten der gesetzlichen Krankenkassen zu motivieren", erklärt Michaela Ungethüm, Geschäftsführerin des Jobcenters Zwickau.

Kostenlose Teilnahme an Workshops

Die Teilnahme an den Gesundheitskursen oder Workshops sind kostenfrei und selbstverständlich freiwillig. Bereits seit Anfang August werden Jobcenter-Mitarbeiter geschult, um in ihren Beratungsgesprächen sensibel auch auf gesundheitliche Aspekte einzugehen und auf Präventionsangebote aufmerksam zu machen. Zusammengestellt werden die Präventionsangebote in Zusammenarbeit mit der IKK classic, die als Vertreter des "GKV-Bündnis für Gesundheit" das Jobcenter Zwickau bei der Umsetzung des Projektes begleitet.

"Geldsorgen, Zukunftsängste, Frustration - wer längere Zeit keinen Job hat, steht nicht selten an vielen Fronten unter Druck. Nicht ohne Grund ist deshalb anhaltende Arbeitslosigkeit nachweislich ein gesundheitlicher Risikofaktor", erläutert Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Sachsen. "Und obwohl arbeitslose Menschen gezielte Präventionsproramme bräuchten, sind die Angebote oft zu wenig auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet und werden folglich nicht von ihnen genutzt. Diesen Kreislauf wollen wir durchbrechen." Insgesamt können rund 5.300 Arbeitslose, davon zirka 2.600 Langzeitarbeitslose, von dem Projekt profitieren.



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