Achtung! Fake-Mahnungen im Vogtland unterwegs

betrug Im Schreiben wird mit Pfändung gedroht

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Foto: Getty Images/iStockphoto/Stefan Ataman

Auerbach/Klingenthal. Wer in letzter Zeit eine "1. Mahnung" einer Firma BDE-Group aus Berlin erhalten hat, sollte vorsichtig sein.

Geld soll nach Rumänien gehen

Denn laut so einem Schreiben seien sämtliche Forderungen aus Lotterieverträgen an diese Firma abgetreten worden, und man solle die in den letzten Jahren angefallenen Rückstände nun bezahlen.

Dabei geht es in den vorliegenden Fällen um einen Betrag von 794 Euro. Dieser Betrag würde sich nur dann auf 314 Euro reduzieren, wenn die Überweisung innerhalb von drei Tagen erfolgt.

Wenn man sich nun das beigefügte Überweisungsformular anschaut, stellt man fest, wohin das überwiesene Geld gehen soll: Rumänien. Und wenn man dieser Forderung nicht nach käme, werde die SCHUFA informiert, heißt es im Schreiben. Sogar mit Pfändung wird gedroht.

Überweisung nicht in Erwägung ziehen!

Fakt ist: Eine solche Überweisung sollte man niemals in Erwägung ziehen. Auch vor den Konsequenzen braucht man sich nicht zu fürchten, denn es handelt sich nicht um eine berechtigte Forderung.

Solche und ähnliche Schreiben können bei der Verbraucherzentrale in Auerbach abgegeben werden.