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Brand in Schneidenbacher Müllfirma: Sieben Angestellte im Krankenhaus

Grosseinsatz Ursache noch ungeklärt - Polizei ermittelt

Schneidenbach. 

Schneidenbach. Am Montagvormittag kam es auf der Recyclinganlage in Schneidenbach am Weißensander Weg zu einem Großbrand. Laut des Stadtwehrleiters der Feuerwehr Reichenbach ist noch unklar, was der Auslöser des Brandes ist. "Wir konnten noch keine Lagererkundung durchführen. Das hat auch mit der Größe der Halle zu tun", so der Wehrleiter. Die Halle hat eine Grundfläche von etwa 80 x 100 Meter.

Laut Polizei befinden sich derzeitig sieben Angestellte der Firma mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation im Krankenhaus. Eine Einsturzgefährdung schließt der Wehrleiter nicht aus. Anwohnern rät er, Türen und Fenster aufgrund des Qualms geschlossen zu halten.

Insgesamt waren rund 105 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehren aus Lengenfeld, Ellefeld, Mylau, Pausa, Plauen, Reichenbach, Rodewisch und Rotschau im Einsatz. Erst am Nachmittag war der Brand unter Kontrolle.

Nun beginnen Brandursachenermittler der Polizeidirektion Zwickau mit den Nachforschungen zur Brandursache.

Update 16.40 Uhr: In einer Pressemitteilung am Nachmittag gibt der Betrieb Glitzner GmbH Details zum Brand bekannt. Es standen vorrangig Textilreste, mit etwa 279 Tonnen, dazu weniger Altholz, Hausmüll und Gewerbeabfall in Brand. "Der Brand entstand im Produktionsprozess", so der Betrieb, "und es gab keine Explosion." Es ist bereits der dritte größere Brand in dieser Anlage seit 2007. Um der Kontamination entgegen



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