DDR-Nostalgie in Reichenbach

Geschichte Familie Dörbereiner lädt in Privatmuseum ein

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Nadine Döbereiner zeigt einen Kaufmannsladen aus den 70er Jahren. Foto: Simone Zeh

Reichenbach. Eine DDR-Spielzeugsammlung hat Familie Döbereiner, die gerne in ihr privates Museum in Reichenbach in der Feldgasse einlädt, in Reichenbach aufgebaut. Nadine Döbereiner zeigt einen Kaufmannsladen aus den 70-er Jahren.

Nicht nur für Mädels

Da stehen kleine Flaschen im Kasten, kleine Päckchen mit den Aufschriften Spee, Genol, Eiernudeln und Freitaler Kloßmehl. "Ki-Na hieß die Babynahrung", sagt sie. Dann gibt es noch ein Indianerdorf, Puppenwagen, Pudel und jede Menge anderes Spielzeug. "Es ist auch unsere Kindheit", sagt Nadine Döbereiner. "Wir hatten damals auch schöne Spielsachen und haben sie geliebt." Sie erinnert sich gerne an den Spielzeugofen, in welchem man richtig backen konnte. Auch vielerlei Spielsachen für Jungs sind ausgestellt.

Aber das ist noch nicht alles: Mit seinen kuriosen Basteleien bringt Mike Döbereiner nicht nur die Reichenbacher zum Staunen. Da wäre die Minibahn in der Aschkuchenform aus Aluminium, seine neueste Kreation. "Das ist die Spur 7", erklärt er die kleine Bahn. Eine weitere eine Minibahn auf N-Spur - die kleinste Spur, die es gibt - dreht in einer Bratpfanne munter ihre Runden.

Auf dem Wasserklosett-Becken fährt ebenfalls eine Bahn der Spur N. Und den Reifen eines Mofas S51 umkreist eine Modelleisenbahn der Größe H0. Ständig hat der Reichenbacher neue Ideen. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Mike Döbereiner zeigt die knallrote Propan-Gasflasche mit weihnachtlichem Innenleben. Die steht im Schaufenster und zieht schon mal Schaulustige an. Unter Telefon0162/7235905 kann man sich anmelden. Der Eintritt ist frei, über Spenden freuen sich die Museumsinhaber.