Der Reichenbacher FC ist gerettet

Fussball Elf von Trainer Ronald Färber feiert 4:0-Auswärtssieg in Freiberg

der-reichenbacher-fc-ist-gerettet
Der Reichenbacher FC und Trainer Ronald Färber spielen auch nächstes Jahr Landesliga.Foto: Karsten Repert

Reichenbach. Feiertag beim Reichenbacher FC! Die Jungs von Trainer Ronald Färber haben dank eines 4:0-Kantersieges in Freiberg einen Spieltag vor Saisonschluss den Klassenerhalt perfekt gemacht. Ausgelassen und überglücklich tanzten und hüpften die Akteure nach Abpfiff auf dem Freiberg Rasen, während die Gastgeber mit hängenden Köpfen in die Kabine schlichen. Zum dritten Mal nach 2009 und 2013 kehren die Bergstädter in die Landesklasse zurück.

RFC-Berichterstatter Olaf Meinhardt stellt klar: "Mit so einer klaren Angelegenheit hatte keiner gerechnet." Freiberg musste gewinnen, Reichenbach durfte nicht verlieren. Das lastete von Beginn an schwer. Beide Teams agierten sehr nervös. Erst, als eine Petrovics-Flanke an die Querlatte klatschte und Süß (41.) mit der Stirn zur 1:0-Führung einköpfte, dominierte der RFC.

Das Tor erwies sich als Dosenöffner für die Reichenbacher, die unmittelbar nach dem Wechsel mit Vehemenz auf die Vorentscheidung drückten. Dressel (56.) war es, der von Particke die Kugel in den Lauf gespielt bekam, sich in den Strafraum tankte und ins lange Eck einlochte: 2:0. Der Gastgeber taumelte und leistete sich in der Abwehr einige derbe Schnitzer. Einen davon nutzte Süß (64.), der damit zugleich das 1200. Tor in der RFC-Geschichte erzielte. Und Süß (74.) packte noch das 4:0 drauf.

Trainer Ronald Färber sprach für den ganzen Verein: "Wir sind alle überglücklich über den vorzeitigen Klassenerhalt. Hinten ließen wir heute kaum etwas anbrennen, nach vorn belohnten wir uns dank einer starken zweiten Hälfte mit den entsprechenden Toren. Es diesmal im Gegensatz zum Vorjahr sportlich geschafft zu haben, macht uns alle stolz." Am letzten Spieltag empfangen seine Jungs am kommenden Sonntag den punktgleichen, aber einen Rang besser dastehenden FC Lößnitz am Wasserturm.