Direktvermarkter im Aufwind

Weihnachtsdelikatessen Stände auf dem Plauener Weihnachtsmarkt

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Rien van Vliet (links) und René van Vliet wünschen guten Appetit. Foto: Karsten Repert

Plauen. Beim Direktvermarkter kaufen die Vogtländer immer häufiger. Weihnachtsdelikatessen gibt es zum Beispiel ganz viele auf dem 300. Plauener Weihnachtsmarkt.

Dort steht unter anderem der Holländer Rien van Vliet. Ihn und seinen Familienbetrieb kennen die Vogtländer inzwischen ganz gut.

Denn die königliche Hofkäserei aus Oudewater ist jedes Jahr im Möbelhaus Biller zu Gast. Der Europäische Bauernmarkt begeistert von Beginn an René van Vliet. Und der junge Käsemeister freut sich: "Wir kommen inzwischen auch gerne nach Plauen auf den Weihnachtsmarkt. Es ist toll, dass hier immer mehr Kunden auf Qualität achten."

Doch noch viel zu oft greift der Kunde ins Regal, ohne zu wissen, was er da dann eigentlich zu Hause isst. Michael Bretschneider vom Verein Vogtländischer Bauernmarkt sagt es jedes Jahr: "Leute, kauft viel öfter bei unseren Landwirten, in den Agrargenossenschaften und bei unseren Fleischern." Genauso nämlich stärkt der Kunde den Direktvermarkter. Das wiederum sorgt für ein verändertes Konsumverhalten im Allgemeinen. Die einheimischen Landwirte hoffen, dass so am Ende der Marktanteil der Dumpinganbieter schwindet.