Dornröschenschlaf des Perlaser Turms ist vorbei

Projekt Bauwerk wird auf Vordermann gebracht

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Das Areal am Perlaser Turm soll auf Vordermann gebracht werden. Foto: Thomas Voigt

Treuen. Der Perlaser Turm gehörte zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Treuen. Inzwischen hat sich der Turmverein Wilhelmshöhe, der sich jahrelang um das Areal kümmerte, zurückgezogen. Nach Zerstörungen und baulichen Schäden zog die Stadt voriges Jahr die Notbremse und machte den Turm mit der Aussichtsplattform dicht.

Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Bürgermeisterin Andrea Jedzig (CDU) will das Gelände und das Bauwerk auf Vordermann bringen. Zur jüngsten Stadtratssitzung stand das Thema Umgestaltung des Naherholungsgebietes Perlaser Turm auf der Tagesordnung. Demnach will die Stadt 200.000 Euro in das Vorhaben stecken. Fördermittel für den ländlichen Raum in Höhe von 160.000 Euro machen es möglich.

Rastplatz soll wieder einladend werden

Schon bald soll sich der Rastplatz am Fuß des 20 Meter hohen Bauwerks wieder einladend präsentieren. Dazu gehören Bänke, Spielplatz und eine kleine Bühne. Weil Bäume den Rundumblick stark beeinträchtigen, plant die Stadt einen Flächentausch mit dem Sachsenforst. Dadurch könne man den Baumbestand verjüngen.

Bis zum Sommer soll das ehrgeizige Projekt schrittweise realisiert werden. Auch künftig werde das Gelände frei zugänglich sein. Um die Unterhaltung der Flächen will sich die Kommune kümmern. Dennoch wünscht sich die Rathaus-Chefin ein paar Enthusiasten, die sich für den Turm engagieren und eigene Ideen einbringen. Ausgewiesene Rundwanderwege führen direkt zum beliebten Ausflugsziel.