Gewerkschaft kritisiert AWO-Ausgliederung von Küche und Service

Politik Betriebsrat plant eine Betriebsversammlung für die kommende Woche

Region. 

Region. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert das Vorhaben der Geschäftsführung, die Beschäftigten aus Küche und Service der AWO Soziale Dienste Vogtland gGmbH auszugliedern. Das teilte ver.di am heutigen Donnerstagnachmittag mit.

Gemeinsam mit der bereits ausgegliederten Wäscherei und der Reinigung sollen sie in einer Service GmbH zusammengeschlossen werden. Für die ungefähr 70 Beschäftigten aus Küche und Service sollen dann niedrigere Stundenlöhne gezahlt werden. Viele Betroffene sind mit wenigen Wochenstunden angestellt. Das zwingt sie, noch weitere Jobs anzunehmen, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Betriebsversammlung für kommende Woche geplant

Die AWO trägt in ihrem Logo ein Herz. "Wir erwarten, dass diese Symbolik auch für den Umgang mit den Beschäftigten steht. Deshalb sollten die Beschäftigten aus der Pflege, der Verwaltung, der Küche, dem Service und der Technik gemeinsam in einer Einrichtung arbeiten", fordert Simone Bovensiepen, Gewerkschaftssekretärin im Bereich Gesundheitswesen, die Geschäftsführung auf. In der nächsten Woche plant der Betriebsrat eine Betriebsversammlung.