Juniton-Veranstalter bejubeln 1.703 Euro Einnahmen

Musikfestival Elf Bands waren mit ihren Fans ins Internet umgezogen

Syrau. 

Syrau. Das Juniton-Festival war in diesem Jahr eigentlich ein großer Reinfall. Wegen der Coronapandemie wollten Christian Wenzel und der Dorfclub Syrau das überaus beliebte Livemusik-Event eigentlich absagen. Doch dann folgte der Umzug von der Freilichtbühne des Höhlenparks in die endlosen Weiten des Internets. Ohne Applausbarometer und Zuschauerzählwerk war es für die elf Bands zunächst schwer, ihre Beliebtheit für sich selbst zu beurteilen. Was besonders gut ankam bleibt genauso offen wie das, was von den Interpreten vielleicht noch verbessert werden sollte. "Es ist schon etwas vollkommen anderes, wenn man per Livestream in die Wohnzimmer oder auf die Terrassen der Musikfreunde vordringt und keiner von uns während des Auftritts ein Zuschauer-Feedback bekommt", berichtet Juniton-Erfinder Christian Wenzel. Jetzt aber gab es dann doch die Quittung! Und was für eine...

 

Jede Band hat 150 Euro erhalten!

 

Dorfclub-Sprecher Mario Branse meldete: "Wir haben 1.703,93 Euro eingenommen!" Das heißt, die elf Bands durften sich über jeweils 150 Euro freuen. So durfte Christian Wenzel zum versöhnlichen Ende ein positives Fazit ziehen zum 6. Juniton-Festival: "Vielen Dank an alle Spender, an den Dorfclub Syrau und an die VR Bank Bayreuth-Hof mit Filialkunden-Regionalleiter Bastian Richter für die Unterstützung. Ihr seid wirklich alle toll!" Die Veranstaltung lockte hunderte Zuschauer während der insgesamt sieben Programmstunden an die Laptops und Fernseher. Manche Livemusikfreunde waren von Anfang bis Ende online. "Nächstes Jahr möchten wir das aber nicht wiederholen. Wir wollen live vor unserem Publikum spielen", hoffen die Interpreten, dass es nächstes Jahr endlich wieder Festivals geben darf. Die teilnehmenden Bands: Sternfunkler | Eddipös | Marie Weiß | Pimalo | Plausibel | ZAMI | FIDI | Markus Sommer | Jante | Red Face Project | Final Selection.