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Konsequenzen trotz fehlender Corona-Impfpflicht

Angemerkt Ein Kommentar von Wieland Josch

Angemerkt von Wieland Josch

Ein Kabarettist sagte vor einiger Zeit einmal die Worte, dass man in Deutschland zwar Meinungsfreiheit habe, es deshalb aber noch lange keine Konsequenzfreiheit gebe. Schlicht gesagt bedeutet das: Man darf zwar (fast) alles sagen, selbst wenn es kompletter Blödsinn ist, muss aber im Anschluss daran mit den Reaktionen leben.

Nicht anders verhält es sich mit Handlungen die vollzogen oder eben nicht vollzogen werden. Und nicht anders brachte es die Kanzlerin in dieser Woche zum Ausdruck mit Blick auf die Impfungen. Natürlich gibt es keine Impfpflicht, betonte sie, aber jeder, der sich keine Spritze geben lässt, müsse dann auch wissen, dass es Dinge geben könnte, die er daraufhin nicht mehr einfach so machen kann. Vielleicht meinte sie damit Konzertbesuche oder Partys, das vermeintliche Lebenselixier unserer übersatten Gesellschaft. Das nennt man umgangssprachlich einen Wink mit dem Zaunpfahl, der uns nicht gefallen muss, der aber leider nicht einer gewissen härteren Logik entbehrt.