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Landmaschinensinfonie: Rund um Huhn und Regenwurm

Veranstaltung Festspielscheune in Reuth ist voll besetzt

Reuth. 

Reuth. Um den Regenwurm drehte und rankte sich alles bei der Landmaschinensinfonie am Freitagabend, die zweimal in der jeweils voll besetzten Festspielscheune eine Aufführung erfuhr. Kathrin Göhring, die sonst an der Oper in Leipzig singt, ließ nicht nur ihren Gesang in Stelzen erklingen, sie erzählte auch von den Regenwürmern und ihrem Leben.

Alles rund um den Regenwurm

So erfuhr das Publikum, dass Regenwürmer mit dem Hinterteil Nahrung aufnehmen und dass sie die ganze Nacht lang ihr Liebesleben in ganz verschiedenen Stellungen genießen. "Sie vergessen Zeit und Raum", währenddessen sich hinter auf der Leinwand hinter den Landmaschinensinfonikern ein Regenwurm rekelte.

Und dann schlüpfte Kathrin Göhring noch in die Rolle des Huhn, welches den Regenwurm zum Fressen sucht. "Bruder Jakob, Bruder Jakob" erklang es dann in in 16 Variationen, die Wolfgang Heisig erdacht hatte. "Ding, dong", bis zum Finale. Draußen gegen Mitternacht, wurden dann von Roland Keil aus Leipzig die Stelzenfestspiele begrüßt. Mit einem Feuerwerk und einem Boot, welches auf Odysseus Irrwege hinwies.

Die Irrwege des Odysseus

Indes, Irrwege gab es für alle Festspielbesucher an diesem Wochenende durch das kalte Wetter, sodass mitten im Frühsommer Glühwein, Tee und Grog gefragt waren. Für Wanderlust und Hörerlebnisse sorgte das Wandertheater "Sechs kommen durch die Welt", frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm. Gespielt vom Schauspieler Stefan Ebeling und von einem Meister des Akkordeons, Oleg Nehls, die die Leute auch bei Regen, so wie es am Samstag in Stelzen war, durch ganze Stelzen bis zur Festspielscheuen und zum Gehöft Nummer 38 bis schließlich zur Dorfkirche und hinter zur Bachwiese führte.

Mit Regenschirm, Mützen und Wetterjacken ausgerüstet, wanderte das Gefolge wacker mit den beiden Gesellen. Schauspiel, Tanz und viel Musik um das Publikum herum und ganz nah an ihm dran. "Wenn wir (sechs) zusammen sind, sollten wir wohl durch die ganze Welt kommen!", heißt es von den Theaterleuten.



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