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Letzte Modenschau in Pausa ist nun Geschichte

Engagement Ende einer Tradition nach 23 Jahren

Pausa. 

Pausa. Es war die letzte Modenschau, welche der Verein Arbeitsloseninitiative Sachsen (ALI) e.V. auf die Beine stellte. Damit endete nach 23 Jahren eine Tradition. Dabei ging es Geschäftsführerin Konstanze Schumann um viel mehr: "Wir wollten den Handel und die Gewerbetreibenden in der Stadt stärken." Den Geschäften eine Plattform bieten. Den Leuten zeigen, was man alles vor Ort kaufen kann.

Geschäftsführerin dankt Unterstützern

Doch von den einstigen Textilgeschäften gibt es in Pausa keines mehr. "Wir haben es nicht geschafft, die Schließungen zu verhindern." Von Konstanze Schumann gab es auch dankende Worte. An die Drogerie Boy, den Gärtnerbetrieb Zauge und die Bäckerei Albert in Pausa. "Die drei Geschäfte haben die Modenschauen immer unterstützt." Jedes Jahr aufs Neue waren sie verlässliche Partner. Dank ging zudem an Waltraud Ebert, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamtes in Plauen. "Sie hatte die Idee der Modenschauen an uns getragen."

ALI als erste Fraueninitiative

Zur letzten Modenschau saß Waltraud Ebert im Publikum und erinnerte an die Zeit nach der Wende, als viele Frauen ihren Arbeitsplatz durch den Zusammenbruch der Textindustrie verloren. Die ALI mit Sitz in Pausa war die erste Fraueninitiative, die damals ins Leben gerufen wurde. "Ich habe meine Freude daran, zu sehen, was die ALI bis heute leistet."

Einsatz für Integrationsarbeit

War es damals die Arbeitslosigkeit der Menschen, ist es heute die Integrationsarbeit für Flüchtlinge, für die sich der Verein einsetzt. Etwa wenn Menschen aus Syrien bei der Tafel in Plauen tätig sind. Wie etwa Rihman Nasser, eine hübsche junge Frau, die bei der Modenschau als Model auf dem Laufsteig strahlte.



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