Manege frei für die Grundschüler aus Pausa

Aktion Zirkus Probst arbeitet mit Schülern an Zirkusprojekt

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Stolze Akrobaten im Pausaer Zirkuszelt. Foto: Simone Zeh

Pausa. Ob er Angst gehabt hätte? Markus Kunstmann schüttelt den Kopf. "Nö, es macht Spaß." Der Viertklässler gehört zu den mutigen Feuerkünstlern, die beim Projektzirkus Probst - unter Anleitung - mit dem Feuer spielen. Mit reichlich Zirkus hat in Pausa das neue Schuljahr begonnen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als Akrobatiker, Hühner-Dompteur, Fakir oder Zauberer wollen die Grundschüler zeigen, was sie drauf haben. Nach der Generalprobe sind Markus und 151 weitere Grundschüler heute die Protagonisten in der Manege.

Einige stehen als Fakire auf dem Nagelbrett oder auf Glasscherben. Wer sportlich ist, wagt sich aufs Trapez. Des Weiteren gibt es Vorführungen mit Ziegen und Hunden. Emil Pohl und weitere Kinder haben es die zahmen englischen Zwergkampfhühner angetan. Auch eine Tuch-Show mit Showlicht, Zauberer und eine Clown-Nummer fehlen nicht im etwa zweistündigen Programm.

Familienzirkus arbeitet mit Kindern und behinderten Menschen

"Es ist schon eine Leistung für die kurze Zeit, die die Kinder geprobt haben", sagt Grundschulleiterin Marion Singer nicht ohne Stolz. "Wir hatten das Zirkusprojekt schon längere Zeit geplant." Jetzt habe es endlich geklappt. Froh sei man, dass Spenden von Firmen, Vereinen und Privatpersonen kamen, denn sonst wäre das Projekt nicht machbar gewesen.

Jeden Tag von neun bis elf Uhr haben die Kinder letzte Woche in der Manege geübt. Und am Samstag stieg dann die Aufregung, als das Ganze in einer Show präsentiert wurde. Aus Staßfurt kommt der Familienzirkus, der mit Kindern genauso wie mit behinderten Menschen arbeitet. Als nächstes aber geht es weiter nach Eichigt zum nächsten Schulprojekt. Für die Pausaer Grundschüler beginnt dann nächste Woche der ganz normale Schulalltag.