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Pausa-Mühltroff fehlen 700.000 Euro

Kommunalpolitik Stadt rechnet mit schmerzlichen Einschnitten

Pausa-Mühltroff. 

Pausa-Mühltroff.Einen Nachtragshaushalt muss die Stadt Pausa-Mühltroff auf den Weg bringen. Wie Andrea Just, Kämmerin im Rathaus von Pausa-Mühltroff, zur jüngsten Stadtratssitzung informierte, musste die Stadtverwaltung am 5. Juni eine Haushaltsperre für die Kommune aussprechen. "Das war notwendig, da es einen erheblichen Verlust an Gewerbesteuer dieses Jahr geben wird." Die Rede ist von 700.000 Euro. "Das war nicht vorhersehbar gewesen." Konsolidierungsmaßnahmen sind notwendig, es müsse die Frage gestellt werden, was wirklich wichtig für die Stadt und ihre Bürger sei, was der Allgemeinheit zugute komme und was nur einzelnen Gruppierungen. "Es wird aus meiner Sicht schmerzliche Einschnitte geben", stellte Andrea Just die Prognose auf. Der Stadtrat müsse darüber entscheiden.

"Das kam überraschend für uns", sagte Bürgermeister Jonny Ansorge. "Es sind Dinge dabei, die mir weh tun, weil sie alte Menschen und Kinder betreffen." Die Einsparungen würden durch alle Bereiche gehen. "Die 700.000 Euro waren verplant, sie fehlen uns jetzt im Haushalt. Förderprogramme nutzen uns nicht, wenn die Eigenmittel fehlen." Dennoch sei er optimistisch, so der Bürgermeister, denn bisher habe man jede Konsolidierung geschafft.

Der erste Entwurf des Nachtragshaushaltes 2019 der Stadt Pausa-Mühltroff liegt jetzt im Rathaus in der Erdachsenstadt aus. Bis zum heutigen Mittwoch, 10. Juli, können Bürger zu den Öffnungszeiten des Rathauses Einsicht nehmen und Einwände hervorbringen.



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