Puppen aus aller Welt im Auerbacher Museum

Ausstellung Künstlerin Karin Schmidt fertigt seit vielen Jahren die kleinen Kunstwerke

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Die drei kleinen Chinesen Chi-Choy, Chon-Po und Tschu-Li. Foto: Simone Zeh

Auerbach. "Puppenkinder dieser Erde" zeigt gegenwärtig Karin Schmidt aus Rüsselsheim-Königstädten in Hessen im Auerbacher Museum. Da findet man etwa die zwei kleinen Indianer Wovoka und Chiish vor, die drei kleinen Chinesen Chi-Choy, Chon-Po und Tschu-Li. Marcia steht für Ecuador und Nonnie für die Indianer in New Mexiko. Lausejunge Tom ist die erste modellierte Puppe der Künstlerin. Hella und Axel wollen die Welt entdecken. Elske verkörpert ihre nordfriesische Heimat und Pauline den Bauernhof. Der kleine Muck, Nils Holgersson und der kleine Prinz fehlen nicht.

Kinderwünsche wahr werden lassen

Reisen in ferne Länder inspirierten die vielfach ausgezeichnete Künstlerin. Über ihre Kunst sagt Karin Schmidt: "Meine Puppenkinder führen zurück zu allen gelebten und ungelebten Kinderträumen, zu den erfüllten und noch zu erfüllenden Wünschen einer Kinderseele. Sie berühren Herzen mit ihrer Unschuld und Natürlichkeit und haben die Gabe, Seelen zu verzaubern, weil sie in der Zauberwelt zwischen Himmel und Erde leben."

Puppen sind Unikate

Nur einige wenige der Puppen hat sie in kleinsten Auflagen gefertigt. Die meisten sind Unikate. Und es sind nicht nur Künstlerpuppen nach eigenen Ideen, sondern auch Kinderporträts. Im Jahr 1997 hat Karin Schmidt ihr Buch "Seelenzauber- Soul Magic" veröffentlicht. Es gibt einen Einblick in ihre Arbeit und macht es möglich, auch die Künstlerin ein wenig näher kennenzulernen. In den 90er Jahren entwarf sie für die Firma Götz zudem die "Puppenkinder dieser Erde". Bis zum 25. Februar sind die Puppenkinder dieser Erde im Auerbacher Museum zu besichtigen.