Reuth hat eine neue Ortsvorsteherin

Kommunal Neuer Ortschaftsrat in konstituierender Sitzung

Reuth. 

Reuth. Die neue Reuther Ortsvorsteherin heißt Corinne Ketzel. Sie erhielt zur Ortschaftsratswahl im Mai die meisten Stimmen, nämlich 150. Damit war sie zusammen mit David Nagler (148) und Andy Bauermeister (102) in den neuen Ortschaftsrat gewählt worden. Knapp 20 Reuther Bürger hatten den Weg zur Versammlung im Weischlitzer Ortsteil gefunden.

Ketzel ist Gymnasiallehrerin

Die drei Gewählten sprachen die Verpflichtungserklärung in den Worten von Steffen Raab, Bürgermeister von Weischlitz, nach. Für die Wahl des Ortsvorstehers erklärte der Bürgermeister die zwei Optionen, dass der Ortsvorsteher aus dem Ortschaftsrat oder von außerhalb gewählt werde. Bauermeister schlug Corinne Ketzel vor, per Handzeichen sprachen sich alle drei dafür aus. Damit war die junge Reutherin, die als Gymnasiallehrerin beruflich tätig ist, gewählt. Als erstes gratulierte Friedhold Morgner, der bisherige Ortsvorsteher. Steffen Raab übergab der neuen Ortsvorsteherin gleich einen Aktenordner mit nützlichen Informationen und Paragrafen, darunter die sächsische Gemeindeordnung und die Hauptsatzung von Weischlitz. Da der Ortschaftsrat aus drei Leuten bestehen soll, musste ein Nachrücker festgelegt werden. Das betrifft den oder diejenigen, die nachfolgend die meisten Stimmen zur Ortschaftsratswahl erhielten. Das waren Friedhold Morgner, gefolgt von Martina Kaiser, Thomas Bunzel und Nico Kelz. Es gibt Gründe, mit welchen man das Ehrenamt ablehnen kann. Etwa, wenn man bereits 65 Jahre alt ist oder mehr als zehn Jahre im Ehrenamt aktiv war. Aus diesen Gründen hatten die drei Erstgenannten abgelehnt. Nico Kelz nahm die Wahl an.