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Chemnitz

Schmuckkollektion feiert in Plauen Weltpremiere

Vorgestellt Designer aus Deutschland, England, den USA und Indien sind beteiligt

Plauen. 

Plauen. Ein Hauch von Glamour weht durchs Vogtland. An diesem Wochenende feierten ganz besondere Schmuckstücke Weltpremiere in Plauen. Designt wurde die Kollektion von Künstlern aus Deutschland, England, den USA und Indien. Und ab Montag ist die Marke Teekri dann offiziell im Handel. In Europa! Die Hersteller betonen: "Diesen Schmuck kann sich jeder leisten. Und er ist exklusiv, weil wir keine inflationäre Massenware produzieren." Wie aber kommt ausgerechnet Plauen in den Genuss, eine Weltpremiere zu erleben? Das wollte der BLICK-Reporter wissen und ging dem Ganzen auf den Grund.

Simon Schier ist zurück in der Heimat

Zunächst muss man wissen, dass vor drei Jahren ein gewisser Simon Schier wieder nach Hause gekommen ist. Der Vogtländer war sehr lange in Asien und hat offenbar ganz viel Know-how mit nach Plauen gebracht. Dort leitet er nun das Familien-Unternehmen Plus H GmbH & Co KG. Der Großhändler für Kurzwaren, Wolle, Handarbeits- und Bastelartikel vertreibt vom Gewerbegebiet Reißig aus 72.000 Artikel. Simon Schier ist pausenlos auf der Suche nach neuen, tollen Möglichkeiten. Das weiß man in Asien und so wurde ausgerechnet der Vogtländer angesprochen: "Wir wurden gefragt, ob wir uns auch vorstellen können, ganz besonderen Schmuck zu vertreiben." Die Antwort war deutlich. Ja!

Dieser Schmuck ist umweltfreundlich

Und nun wird der von internationalen Designern entworfene und von Kunsthandwerkerinnen in feinster Handarbeit hergestellte Schmuck von Plauen aus in Europa vertrieben. Die aus Chemnitz stammende Marketing-Chefin Jana Stein betonte im Gespräch mit dem BLICK: "Unsere Kollektion hat ein einzigartiges Konzept, verwoben mit den verschiedenen Persönlichkeiten der Frauen von heute, umgesetzt in harmonischen Farben und qualitativ hochwertigen und edlen Materialien." Vor allem das Thema Umwelt war den Designern wichtig. "Die Schmuckstücke sind aus FSC-zertifiziertem und nachhaltigen Birkenholz aus nordeuropäischen Wäldern", betont Plus H-Geschäftsführer Simon Schier.

Jedes Schmuckstück ist Handarbeit

Zur Herstellung: Mittels modernster Technologien wird das Holz so komprimiert, dass es extrem dicht und stabil ist. Weiterhin wird im Herstellungsprozess ein spezielles gefärbtes Harz eingespritzt, das den Schmuckstücken die besonderen Farbeffekte gibt. Die Schmuckstücke sind alle handgefertigt von erfahrenen Kunsthandwerkerinnen mittels traditioneller Techniken. Eine eigene Signatur der Kunsthandwerker auf der Verpackung bezeugt das. Die "Teekri-Juwelen" sind wasserfest, hochglanzpoliert und farbimprägniert. "Und zwar ganz ohne Lackauftrag. Durch die Farbimprägnierung bleibt die Maserung des Holzes vollständig sichtbar und verleiht dem Schmuck ein optisch wunderschönes Farbenspiel", schwärmt Marketing-Chefin Jana Stein.

Faszinierende Farbeffekte

Den Schmuck gibt es zunächst nur bei 16 Fachhändlern

Schmuckhändlerin Heike Bromnitz aus Plauen wurde vom Hersteller ausgewählt, die Produkte in der Spitzenstadt anbieten zu dürfen. Sie sagt: "In jeder Farbschicht fließen die Farben von einem dunkleren zu einem helleren Farbton und erzeugen dadurch einen faszinierenden Farbeffekt. Jedes Schmuckstück ist aufgrund der natürlichen Beschaffenheit des Holzes und der besonderen Herstellung ein Unikat. Die Teekris-Intention dabei ist es, die Holzhandwerkskunst zu unterstützen und zu bewahren sowie ihr ein modernes und trendiges Image zu verleihen. Den Schmuck gibt es nur bei 15 Fachhändlern in Europa und einem Fachhändler in Plauen: Heike Bromnitz, Stresemann 6.



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