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Unterrichtsstunden streichen - Ist das der richtige Weg?

Angemerkt Grundsätzliche Änderungen im Bildungsnotstand nötig

Demnächst, so frohlockt vielleicht manch kleiner Lernmuffel, der jetzt in den Ferien ist, werden die Unterrichtsstunden weniger. So zumindest beschloss es die Landesregierung. Musik, Mathematik oder Sport werden in bestimmten Klassenstufen reduziert, womit man 770 Lehrerstellen einsparen kann.

Ob das der richtige Weg ist? Sollte man denn nicht, anstatt auf ein Weniger zu setzen, darüber nachdenken, wie man die Dinge anders gestalten könnte? Etwa den Oberschulen konsequenter den Rücken stärken, damit ihnen endlich der ungerechtfertigte Ruch genommen wird, die weniger gute Schule zu sein. Oder den Gymnasiasten nicht so sehr das Gefühl geben, an der besseren Bildungsanstalt zu sein, was auch dabei helfen könnte, den späteren Aufprall in der Realität etwas abzufedern.

Wie all das geht, dafür gibt es schon dank der Eigeninitiative vieler Lehrer gute Beispiele. Es muss sich nämlich etwas Grundsätzliches ändern, nicht zwingend der Stundenplan, um Bildungsnotstand und Fachkräftemangel zu bewältigen.



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