Vogtland-Jahrbuch mit Erzählungen aus der Region

Jubiläum Heinrich von Plauen und die Vogtländer im Mittelpunkt

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Der Plauener Verleger Jean-Curt Röder hat das 35. Vogtland-Jahrbuch herausgebracht. Foto: Karsten Repert

Plauen . Morgen auf den Tag genau vor 607 Jahren wurde Heinrich von Plauen zum Hochmeister des Deutschen Ordens ernannt. Die historische Persönlichkeit bekam durch Verleger Jean-Curt Röder sein Antlitz zurück.

Heinrich von Plauen als einflussreichste Person in der vogtländischen Geschichte

Im 35. Vogtland-Jahrbuch widmet sich der Vogtländische Heimatverlag Neupert nach umfassenden Recherchen unter anderem diesem Thema. Denn es gab nach Ansicht des Historikers Jean-Curt Röder noch nie eine realistische Darstellung wie jener Heinrich von Plauen an jenem 9. November 1410 zum Tage seiner Wahl als Hochmeister ausgesehen haben dürfte. Im Jahrbuch gibt es dazu ein Bild und einen ganzen Komplex. Dieses Thema greift der BLICK in den nächsten Ausgaben weiter auf.

Immerhin war Heinrich von Plauen wohl die einflussreichste Persönlichkeit überhaupt in der vogtländischen Geschichte. Wie immer strotzt das Jahrbuch nur so vor Spannung. Auf 416 Seiten wurden 189 Beiträge sowie 497 Illustrationen festgehalten. Jean-Curt Röder führt die Leser mit "einem sehr zeitkritischen, überregionalen sowie regionalen Geleitwort" ein.

Spannende Geschichten aus der Region

Es geht um "Luther und die Vogtländer" und bemerkenswert ist auch die Geschichte über Max Hölzel. Der Revolutionär wollte in Klingenthal räubern und kommt in besagtem Beitrag gar nicht gut weg.

Geschichten über Begebenheiten aus Auerbach, Rodewisch, Falkenstein und Schöneck warten auf die gespannten Leser. Es kommen etliche Historiker und bekannte vogtländische Berichterstatter zu Wort, die im Verlagsarchiv schlummern. Das Buch gibt es im Vogtländischen Heimatverlag Neupert in Plauen am Klostermarkt 9, Telefon 03741-226820