Von Knochenarbeit und guter Logistik

Flösserverein Muldenberg erinnert an vergangene Zeiten

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Muldenberg ist als Flößerdorf stets erkennbar.Foto: Simone Zeh

Muldenberg. Wie haben die Altvorderen vor 300 Jahren Brennholz nach Leipzig und Halle geflößt? Mit der Brauchtumspflege der Scheitholzflößerei hierzulande beschäftigt sich der Vogtländische Flößerverein Muldenberg e. V. seit Jahren.

Damit sind die Muldenberger Flößer, so heißt es, der einzige Flößerverein Deutschlands, der die Kurz- und Scheitholzflößerei noch vorführt. Die Flößer von Muldenberg haben die in Vergessenheit geratene Brennholzflößerei wiederbelebt. Schweißtreibende Knochenarbeit, ausgeklügelte Logistik und ein unvergleichliches Grabensystem über Berg und Tal.

Eine nostalgische Filmreise in die malerischen Bergwälder des Vogtlandes und in eine Technik, mit der Sachsens Kurfürsten mehr Geld verdient haben als mit dem Silberbergbau. Das 30-minütige Video des Vereins dazu kann erworben werden. In den Räumlichkeiten des Hotels "Flößerstube", im Flößerhaus und auf dem Außengelände sind verschiedene Dinge zur historischen Flößerei als ständige Ausstellung mit Museumscharakter zu sehen.