Vorzeitiger Klassenerhalt ist möglich

Fussball Die Plauener wollen am Sonntag in Gera gewinnen

Plauen. 

Plauen. Der Sonntag wird für den VFC Plauen (14. Platz | 35:41 Tore | 27 Punkte) der Tag der Wahrheit. Denn die Spitzenstädter könnten mit einem Sieg bei der BSG Wismut Gera (9. Platz | 47:51 Tore | 32 Punkte) im besten Fall vorzeitig den Klassenerhalt schaffen. Möglich ist das, weil durch den nunmehr ganz sicher feststehenden Rückzug der Geraer sowie aufgrund der Abstiegskonstellationen in der 3. Liga und in der Regionalliga nur jeweils die beiden Letzten der Fußball-Oberliga Nord- und Südstaffeln absteigen.

Es steigen also nur der 16. und der 15. sowie Gera ab. Somit hat der VFC Plauen nun also vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Hohenstein-Ernstthal (15. Platz | 28:61 Tore | 23 Punkte). Schlusslicht Zorbau steht bereits als Absteiger fest. "Wir wollen jetzt so schnell wie möglich die noch fehlenden Punkte holen", sagt die Mannschaft. Präsident Ulrich Fischer ist ebenfalls optimistisch, dass es gleich am Sonntag klappt. Denn wenn Plauen gewinnt und Hohenstein-Ernstthal verliert, hat das Zittern ein Ende.

Verletzungspech bei den Geraern

"Zugleich hat uns aber ein in dieser Form noch nicht gekanntes Verletzungspech ereilt. Es ist ganz bitter, dass mit Aleksandrs Guzlajevs und Albijan Kamaraj nun zwei weitere Spieler bis zum Saisonende ausfallen", betont der VFC-Vorsitzende Fischer, der aber alle auffordert "jetzt nicht zu Jammern, sondern weiter zu kämpfen." Aus wirtschaftlichen Gründen zieht sich Gera aus der Oberliga zurück. Die Wismut-Spieler haben sich bislang trotzdem nicht hängen lassen. Sie erkämpften in den letzten fünf Spielen sieben Punkte. Der VFC hingegen verbuchte in bislang 13 Auswärtsspielen nur acht Zähler.

Doch das alles zählt am Sonntag, 14 Uhr, im Stadion der Freundschaft nicht. "Wir müssen zuerst davon ausgehen, dass der VfL Hohenstein-Ernstthal sein Heimspiel gegen Krieschow gewinnt. So gesehen ist für uns ein Sieg in Gera ganz wichtig", weiß VFC-Interimstrainer Falk Schindler. Hoffnung macht, dass Kapitän Stefan Schumann und Jan Hübner ihre Gelbsperren abgesessen haben und auflaufen können.