Weniger Geld für das Theater

Rotstift Orchester und Chor des Plauen-Zwickauer Ensembles sind betroffen

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Foto: Getty Images/iStockphoto/BrianAJackson

Plauen/Zwickau. Die beiden Gesellschafter des Theaters Plauen-Zwickau sind sich einig: Der Grundlagenvertrag zwischen beiden Städten zur Sicherung des Sparten-Theaters soll über das Jahr 2020 hinaus fortgesetzt werden. In der Spitzenstadt wird diese Willensbekundung als wichtiges Signal für die Kulturlandschaft gewertet. Zur nächsten Stadtratssitzung am kommenden Dienstag steht dieses spezielle Thema auf der Tagesordnung.

Vertrag wird überarbeitet

Der bestehende Grundlagenvertrag der fusionierten Theater existiert seit 2004. Nach Informationen der Gesellschafter könnte der neue Vertrag im März nächsten Jahres in beiden Stadträten beschlossen werden. Um das Theater auf Dauer zu finanzieren, wird es laut Plauens Sozialbürgermeister Steffen Zenner (CDU) zu den seit längerer Zeit befürchteten Strukturveränderungen kommen. Sparten sollen jedoch nicht wegfallen.

Zehn Planstellen werden gestrichen

Von den Veränderungen sind der Chor und das Orchester betroffen. Die Musiker seien über die geplanten Änderungen bereits informiert. Demnach soll das Philharmonische Orchester um zehn Musiker auf 56 Planstellen reduziert werden. Das werde frühestens ab Januar 2021 eintreten. Trotz des Einschnittes werde das Orchester jedoch weiterhin seinen B-Status behalten, versicherten die Gesellschafter.

Hinsichtlich der Bezahlung werde es demzufolge keine finanziellen Einbußen für die verbleibenden Musiker geben. Alle Maßnahmen dienten letztlich dem Erhalt des künstlerischen Ensembles in seiner jetzigen Form.