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Westernreiten und Cowboy-Feeling

Aktion Crazy Horse Ranch in Fasendorf lädt ein

Wer Westernreiten lernen und das Cowboy-Feeling spüren möchte, muss nicht nach Amerika fahren. Hier in der Region hat Dietmar Lämmerhirt in Fasendorf die Crazy Horse Ranch errichtet. "Da im Vogtland nur englisch geritten wird, dachten wir, wir machen bei uns Westernreiten", sagt Dietmar Lämmerhirt. Und so hat Lämmi, wie ihn seine Freunde nennen, in Fasendorf mit seiner Frau die Crazy Horse Ranch aufgebaut. Vier Quarter Horses, amerikanische Rinderpferde, stehen bei ihm auf der Koppel. Fünf weitere Pferde sind Einsteller, das heißt, sie gehören Leuten, die ihre Tiere hier gut untergebracht wissen und die gerne zum Reiten herkommen. Es können aber auch Leute kommen, die gar kein Pferd haben, sondern nur reiten wollen. "Ich habe mich im Westernreiten ausbilden lassen, habe aber auch einen eigenen Trainer", sagt Lämmerhirt. Das ist Andre Geßner, der in Wildetaube die Rising Sun Ranch betreibt.

Er bringt dann noch seine Philosophie mit ins Spiel: "Ich habe zum Westernreiten gefunden, weil bei mir das Tier im Mittelpunkt steht. Der Mensch muss an sich arbeiten, um ein Gefühl für das Pferd zu bekommen, um es verstehen zu lernen und dies umzusetzen." Das wolle er den Leuten zeigen. Etwa wie ein Pferdeflüsterer? "So ein bisschen. Aber das ist keine Zauberei, das ist Arbeit", sagt der Pferdetrainer. Etwa bei der Arbeit des Pferdes mit Rindern, der Königsdisziplin, wie er es nennt. "Ich arbeite seit 2009 mit dem Pferd am Rind", sagt Dietmar Lämmerhirt. Dafür hat der Fasendorfer Lehrgänge besucht, dies bei Amerikanern gelernt.

Um die Arbeit des Pferdes am Rind zu demonstrieren, wird regelmäßig auf die Crazy Horse Ranch eingeladen. Besucher sind dabei willkommen. So werden an diesem Wochenende (ab 10 Uhr) die "Days of Cowboys" veranstaltet. "Es kommen Cowboys und Cowgirls aus ganz Deutschland in unser Trainingszentrum. Dann zeigen wir den Umgang mit den Pferden am Rind", so Dietmar Lämmerhirt. Eine Disziplin ist zum Beispiel, dass Reiter und Pferde ausgewählte Rinder von der Herde trennen. "Es soll am Ende so sein, dass Pferd, Rind und Mensch Spaß haben", unterstreicht Andre Geßner das Anliegen der Sportler.



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