Wurde die WKG Pausa/Plauen verschoben?

Ringen Fragwürdige Kampfrichter-Entscheidungen sorgen für Unmut

Pausa. 

Die knappe 14:18-Niederlage der Ringer vom KSV Pausa hatte einen faden Beigeschmack. Aufgrund zweifelhafter Kampfrichter-Entscheidungen von Günter Wetz (Bayern) erhitzten sich die vogtländischen Gemüter beim KSC Motor Jena. Presseobmann Jörg Richter: "Eine gesunde, rote Gesichtsfarbe hat Trainer Silvio Hoffmann von je her. Doch in diesem Zweitligaduell schwollen bei ihm dazu noch die Zornesadern an", berichtete Jörg Richter dem BLICK. Die WKG Pausa/Plauen war mit zahlreichen Fans angereist. Und die protestierten heftig. Stein des Anstoßes waren zunächst einige Entscheidungen im Kampf von Lukasz Gorzymski (66 kg/FR) gegen KSC-Trainer und Routinier Mario Koch. Konnte man vielleicht noch nachvollziehen, dass der Kampfrichter bei der Frage nach dem aktiveren Kämpfer den Bonus an Mario Koch vergab, so war im dritten Durchgang eindeutig der KSC-Ringer mit einem Fuß außerhalb der Kampffläche. "Der bekam jedoch den Punkt und damit auch den Sieg zugesprochen", beschwerte sich Silvio Hoffmann nicht nur da bei Günter Wetz, sondern stand zwei Kämpfe später direkt neben dem Kampfrichter auf der Matte um Dampf abzulassen. Doch das alles half nichts. Jena schob sich mit diesem Sieg an Markneukirchen und Greiz vorbei auf den vierten Tabellenplatz, die WKG Pausa/Plauen bleibt Vorletzter. Am kommenden Samstag empfangen die Schützlinge von Silvio Hoffmann den KAV Mansfelder Land aus Eisleben in eigener Halle.