CDU: Falknerei soll in Plauen bleiben

Forderung OB soll nach Absage des BUND Alternativstandorte prüfen

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Foto: querbeet/Getty Images

Plauen. Die CDU-Fraktion will die Falknerei in Plauen halten. Die Absage des BUND zum heiß diskutierten Umzugsplan der Falknerei Herrmann ins Plauener Pfaffengut ist somit "Ein schlechtes Zeichen für die Plauener Stadtrats-Fraktion der CDU", heißt es in einer Mitteilung.

Die Meinungsäußerung des BUND Sachsen kommentiert die Fraktion so. "Der Stadtrat hat sich mit großer Mehrheit positioniert, der Falknerei Herrmann eine Zukunft in Plauen zu ermöglichen. Wir haben gehofft, dass sich ein Weg findet, dass Herr Herrmann im Natur- und Umweltzentrum im Pfaffengut die Möglichkeit erhält, sich anzusiedeln", heißt es in der Unmutsbekundung.

Besucher sollen weiter nach Plauen kommen

Die negative Meinungsäußerung des BUND Sachsen als Teil-Träger des Umweltzentrums lässt vermuten, so die These der CDU, "dass es hier nicht um Sinnhaftigkeit geht, sondern um die Tatsache, nicht das Gelände mit anderen teilen zu müssen", so Jörg Schmidt, Fraktionschef der Plauener Christdemokraten. "Mit vorgeschobenen Argumenten und ohne wissenschaftlich fundierte Prüfungen wird versucht, die Falknerei Herrmann - 15.000 Besucher kommen pro Jahr ins Gewerbegebiet Reißig - daran zu hindern, sich langfristig in der Region zu etablieren."

Die Falknerei muss aufgrund der derzeitigen Nutzung einer Gewerbefläche bald umziehen. "Das ist eine Debatte, die nur Verlierer kennt. Die Stadt Plauen verliert an Attraktivität, wenn das Unternehmen den Standort wechselt.", verdeutlicht Fraktionssprecher Ingo Eckardt. Die CDU fordert nun den Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer auf, das Heft des Handelns zu ergreifen und Alternativstandorte zu prüfen.