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HCE baut auf seine Fans

Handball 800 Anhänger stärken dem Vizemeister gegen Apolda den Rücken

Zum Auftakt ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger. Das wünscht sich jeder Handball-Oberligist. "Aber Apolda ist für mich kein typischer Aufsteiger", warnt Sven Liesegang. Der Trainer des HC Einheit Plauen ist vor dem Start in die Saison ziemlich kritisch. "Ich bin gespannt, ob unsere holprige Vorbereitung genügt, um mit einem Heimsieg zu starten", so der Coach. Von daher wird es am heutigen Samstagabend in der Einheit-Arena so richtig spannend. Denn der HSV Apolda dominierte in der vergangenen Saison klar die Thüringenliga. Anders als die Thüringenmeister zurückliegender Jahre konnten sich die Apoldaer deutlich von ihren Gegnern absetzen. "Das zeigt für mich die Spielstärke des Teams", so Liesegang. Hinzu kommt, dass Apolda bereits Erfahrungen in höheren Spielklassen aufweist. Um diesmal den Klassenerhalt zu schaffen, verstärkte Apoldas Trainer Frank Ihl seine Mannschaft mit zwei erfahrenen Drittliga-Spielern. Vom HSV Bad Blankenburg wechselten Michael Mrózek und Juraj Petko zum Aufsteiger. Vom ThSV Eisenach und mit Doppelspielrecht ausgestattet, gehört auch Rechtsaußen Tom Seifert zum Aufgebot. "Auch die Ergebnisse der Vorbereitung sprechen dafür, dass wir Apolda keinesfalls unterschätzen dürfen, sonst werden wir böse erwachen", warnt Liesegang. Auf die Verletzten Jan Richter und Pascal Wolf muss Einheit verzichten. Neuzugang René Pechmann (Glauchau) ist noch nicht bei 100 Prozent seines Leistungsvermögens. "Unsere Fans waren immer ein wichtiger Faktor und manchmal auch das Zünglein an der Waage", so Torwart Steffen Schüller. Der Vorjahres-Vizemeister baut also auch heute auf seine Fans. kare



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