Mario Goldstein war am Grünen Band unterwegs

Abenteuer Vogtländer startete im Sommer 2016 seine Reise innerhalb Deutschlands

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Mario Goldstein beim Aufbruch zur Wanderung am Grünen Band entlang. Foto: Simone Zeh

Schleiz. Mit seinem Vortrag "Abenteuer Grünes Band - Vom Todesstreifen zur Lebenslinie" wird Mario Goldstein am Freitag, 2. März, 19.30 Uhr, in der Wisentahalle Schleiz zu Gast sein.

An der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entstand einzigartige Natur

Im Sommer 2016 war es, als sich der Vogtländer auf den Weg machte entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Start war am Dreifreistaatenstein nahe Mödlareuth, welcher Sachsen, Thüringen und Bayern heute verbindet. Damals zu DDR-Zeit war dieses Gebiet an der deutsch-deutsch Grenze ein Niemandsland, so dass sich auf diesem Streifen Natur eine wohl einzigartige Flora und Faune entwickeln konnten.

"Vom Todesstreifen zur Lebenslinie."

"So etwas habe ich noch nie gemacht", bekannte Goldstein damals. "Nur" in Deutschland unterwegs und wandern. "Ich war bisher immer im Ausland unterwegs. Aber der Gedanke hat mir gefallen: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie". Für den Plauener sollte seine wahrscheinlich emotionalste Reise beginnen, denn er stellte sich zugleich erstmals den dunkelsten Erinnerungen in seinem Leben, der gescheiterten Flucht aus der ehemaligen DDR, wie er zweimal in Haft saß und schließlich in die BRD abgeschoben wurde.

Im Südharz angekommen

Inzwischen hat Goldstein zusammen mit Hund Sunny über 670 Kilometer erwandert, bei Regen und Sonnenschein, und war im Südharz angekommen. Die weitere Strecke will er ebenfalls noch in Angriff nehmen, sich also nochmal auf den Weg machen.