Plauener findet Gold in der Weißen Elster

Hobbyforscher Ehemaliger Wasserfall nahe Alt-Chrieschwitz gibt Schatz frei

Plauen/Alt-Chrieschwitz. 

Plauen/Alt-Chrieschwitz. Ganz viele Räder stehen derzeit still. In der freien Zeit tun die Vogtländer genau das, was sie schon seit Ewigkeiten angehen wollten. Ein Plauener ist zum Beispiel auf Schatzsuche gegangen. Und er hatte Erfolg... Aber der Reihe nach. Bei seinen monatelangen Recherchen im Archiv für Naturforschung fand der Plauener Kay P. (Name der Redaktion bekannt) heraus, dass sich in einer Krümmung der Weißen Elster nahe Alt-Chrieschwitz zu Urzeiten ein 150 Meter hoher Wasserfall befand. An dieser Stelle muss es Gold geben, schlussfolgerte der akribische Schatzsucher. Schon lange wollte er auf die Suche gehen. Allein, es fehlte ihm die Zeit. Dann kam die Coronakrise wie aus dem Nichts. Kay begann umgehend mit den Schürfungen und tatsächlich: In der Nacht zum heutigen Mittwoch befand sich ein Gold-Nugget in der Größe von einem Kuckucksei in seiner eigens dafür konstruierten Elster-Wasser-Waschanlage. "Das Gold hat einen Reinheitsgehalt von nahezu 100 Prozent. Ich werde es für Forschungszwecke bereitstellen", ließ der stolze Indiana-Jones-Fan wissen. Die Experten sollen der Sache jetzt auf den Grund gehen.

Natürlich handelte es sich um einen Aprilscherz. In der Weißen Elster gibt es vermutlich kein Gold.