1.000 Euro für die Nächstenliebe

Spendenaktion Autohaus sammelt für den Ambulanten Hospiz- und Beratungsdienst

Plauen/Auerbach. Das ist kein schönes Thema. Wer spricht schon gerne über den Tod? An einem Sterbebett zu sitzen, das ist wohl die höchste Form der Nächstenliebe. 63 Ehrenamtliche aus der Region übernehmen nächtliche Sitzwachen, damit die Angehörigen wenigstens für ein paar Stunden schlafen oder sich ausruhen können.

Keiner redet gerne drüber. Aber es muss sein. Und die Statistik, sie ist unerbittlich. Aktuell stehen in der Betreuungsliste des Ambulanten Hospiz- und Beratungsdienst Nächstenliebe e.V. 214 Namen. Diese Vogtländer teilen das gleiche Schicksal. Der Tod rückt näher.Vereinskoordinatorin Jana Flöter ließ beim Fototermin ganz leise wissen, "dass wir in diesem Jahr bereits 40 Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet haben." Sie sind eingeschlafen. Der Verein betreut derzeit auch 18 trauernde Kinder, die Geschwister oder Elternteile verloren haben. Weil die Zahl der Hilfesuchenden steigt, sollte der Verein nach Möglichkeit weiter wachsen.

Nächstenliebe e.V. hofft auf Spenden

Das Autohaus Voitel will helfen. Dabei war die jüngste Aktion "Fit mit Voitel" gar nicht so erfolgreich wie erhofft. Maria Nenner ist im Hause Voitel verantwortlich für das Marketing: "Unsere Teilnehmer haben insgesamt über 30 Kilogramm abgenommen. Wir wollten für jedes abgenommene Kilo 1 Euro spenden."

Dr. Dirk Stenzel informierte nun: "Anstelle der fälligen 30 Euro haben wir 1.000 Euro überwiesen und wir bitten alle Leser darüber nachzudenken, diesen Verein vielleicht auch zu unterstützen", lässt der Kaufmännische Leiter des Autohauses Voitel in Plauen wissen. Spendenkonto: Ambulanter Hospiz- und Beratungsdienst Nächstenliebe e.V. | IBAN: DE50 8705 8000 0101 0284 90 | BIC: WELADED1PLX | Zur Homepage geht es hier.