75 Direktvermarkter aus 14 Ländern zum Europäischen Bauernmarkt

Genusswoche Plauen erlebt das Gegenteil vom Brexit

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Foto: Pexels/pixabay

Plauen. Ob sich England von Europa abspaltet? Die Brexit-Frage wird auf dem 24. Europäischen Bauernmarkt wie wild diskutiert. Denn die "Grüne Woche des Vogtlandes" ist ein Parade-Beispiel für internationale Handelsbeziehungen.

Agrarpolitisches Gespräch am Samstag

Ab Freitag sind 75 Direktvermarkter aus 14 Ländern (Rekord) zu Gast. Die größte Agrar-Verkaufsmesse Mitteldeutschlands wird wieder 35.000 Besucher in die Festhalle des Möbelhauses Biller locken. Die Engländer sind nicht dabei. Aber eben 14 andere Länder. Wie es in Italien, Österreich, Ungarn, Polen, Schweden, Finnland, Kroatien, Tschechien, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, der Schweiz, Portugal und Deutschland schmeckt, das kann der Besucher beim Rundgang in der Biller-Markthalle herausfinden.

Die Bauern, Fleischereien, Käsereien und die Obst- und Frucht-Veredler wissen um das riesige Potenzial ihrer Öko- und Bio-Betriebe. Bauernmarkt-Chef Michel Bretschneider betont: "Es kaufen erst sieben Prozent der Menschen in Deutschland beim Bauern." Zurück zur Natürlichkeit geht's in Plauen vom 9. bis 16. März. Der Europamarkt hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Dort kann man dann unter anderem griechisches Olivenöl, holländischen, schweizer oder französischen Käse kaufen. Es gibt die ungarische Salami, polnische Wurstspezialitäten und aus Südtirol hat sich gleich eine 50-köpfige Delegation angekündigt, die in diesem Jahr die Patenschaft unter dem Motto "Griasst enk aus Südtirol" übernimmt. Interessant wird es am Samstag, 10 Uhr im Biller-Panorama-Restaurant zum Agrarpolitischen Gespräch.