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Adliger Nachfahre engagiert sich für Kinder

Geschichte Reuther Kinder lernen Schloss Schönfels kennen

Reuth. 

Reuth. Zum Heimatabend bei der diesjährigen 600-Jahr-Feier von Reuth hatte Jörg von Schönfels es angekündigt, nun war es soweit: Insgesamt 33 Kinder unternahmen eine Exkursion und machten sich von Reuth mit dem Bus auf nach Schloss Schönfels bei Zwickau. Dieses gilt als das einstige Stammsitz der Familie von Schönfels. Weiter ging es dann zur St. Annenkirche in Ruppertsgrün und schließlich zum Tierparkbesuch in Hirschfeld.

Das Anliegen von Jörg von Schönfels war es, dass Reuth und vor allem seinen jungen Bewohnern die Landes- und Dorf-Geschichte nahe gebracht wird, erinnert doch heute in Reuth selbst kaum noch etwas ans Rittergut und die einstigen Bewohner. Dabei war die Familie von Schönfels immerhin fast 200 Jahre mit Reuth verbunden gewesen. Heute lebt die Familie in Fulda.

Kinder dürfen Ausflug auf Schloss Schönfels machen

Der Adlige hatte angekündigt: "Über die Pfarrerin in Reuth werden wir künftig als Jahresspende 1.000 Euro zuwenden, damit die Kinder aus Reuth einmal im Jahr eine kleine Reise auf das Schloss Schönfels unternehmen. Dort sollen die Kinder nicht nur Bratwürste erhalten, sondern einen Bezug zu ihrer Landes- und Dorf-Geschichte herstellen. Sie sollen auch die in der unmittelbaren Nachbarschaft gelegene, kunsthistorisch einzigartige ehemalige Schlosskirche in Ruppertsgrün besuchen können und so die christliche Grundlage ihrer Kultur erfahren."

In Ruppertsgrün wurden einst die Großeltern von Jörg von Schönfels in einer Gruft beigesetzt. Als Grundbesitzer, Gerichtsherren und Kirchenpatrone waren zudem die Rittergüter Tobertitz, Rodersdorf, Rodau, Thossfell, Weißenbrunn Eigentum der Familie. Mit Schloss Schönbrunn, aber auch Reuth fühlt sich die Familie bis heute besonders verbunden.



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