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Allianzgebetswoche: Ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit

Kirche In diesem Jahr findet die Allianzgebetswoche bereits zum 175. Mal statt

Auerbach. 

Auerbach. Jedes Jahr findet im Januar die Allianzgebetswoche statt. Christen aus ganz verschiedenen Kirchgemeinden und freien Gemeinden treffen sich dazu allabendlich, um miteinander zu beten. Die Allianzgebetswoche ist international. Sie gilt als ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit von Christen. "Die Gebetswoche ist zugleich auch wichtiger Bestandteil des gelingenden Lebens der Gesellschaft", weiß Dr. Nikola Schmutzler, Pfarrerin der St. Laurentius Kirchgemeinde in Auerbach. Sie sagt aber auch: "Schweren Herzens haben wir uns entschieden, in diesem Jahr die Allianzgebetswoche nicht als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Zu groß ist unsere Verantwortung für die Gesellschaft, als dass wir allabendlich, Menschen, die sonst keine Berührungspunkte haben, unter einem Dach zusammenbringen." Die Gebetswoche findet aber trotzdem statt, allerdings in den jeweils eigenen vier Wänden.

Online-Angebot für jeden Abend vorbereitet

Die Hefte, die für jeden Abend Bibeltexte, kurze Impulse und Gebetsanliegen bündeln, werden über die Kirchgemeinden verteilt. Für jeden Abend ist ein Online-Angebot vorbereitet, abzurufen unter im Internet. Diese Webseite soll auf den Gemeinde-Homepages verlinkt werden. "Gebetsanliegen, auch persönliche, können an die Pfarrerinnen, an den Gebetskreis oder die Ältesten geschickt oder bei ihnen abgegeben werden. Ebenso eine Kollekte", informiert Dr. Nikola Schmutzler weiter. "Das gilt gleichermaßen für die Gebetswoche in Auerbach und in Rodewisch."

Worum es in der Gebetswoche geht? Am Anfang steht immer ein biblischer Impuls. Die Themen sind dabei breit gefächert. Das Gebet sieht die Pfarrerin als eine nicht zu unterschätzende Kraft im Weltgefüge. In diesem Jahr findet die Allianzgebetswoche bereits zum 175. Mal statt. Das Thema ist: Lebenselixier Bibel. Dieses wurde von Christen aus Großbritannien und der Schweiz vorbereitet.