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Am Mühltroffer Rundwanderweg lässt es sich gut rasten

Wandern Der Heimat- und Wanderverein Mühltroff und Umgebung macht seine Wege fit und schafft Rastmöglichkeiten.

Mühltroff. 

Mühltroff. Raus in die Natur zu gehen, dazu lädt der Heimat- und Wanderverein Mühltroff und Umgebung e.V. ein. Insbesondere Klaus Töpfer, Bernd Lindner und Siegfried Körner engagieren sich, fahren die einzelnen Wege ab, erneuern Beschilderungen. Vor wenigen Tagen brachten die Männer ein Schild an die neue Waldschänke am Stadtpark an, wo der Wanderweg vorbei führt. "Die Sitzgruppe haben wir voriges Jahr aufgestellt", sagt Klaus Töpfer, der Vorsitzende vom Heimat- und Wanderverein. "Von hier aus hat man einen herrlichen Blick in Richtung Mühltroff." Der Verein hat die überdachte Sitzgruppe als Attraktion am Wanderweg errichtet.

Die Wanderwege werden regelmäßig überprüft

Weiterhin steht jetzt, ebenfalls am Rundwanderweg, eine Sitzbank oberhalb vom Thierbacher Teich. "Von hier aus kann man Wasservögel beobachten", sagt Klaus Töpfer. Schwäne, Enten oder auch Fischreiher sind mit ein bisschen Glück zu beobachten. "Vor allem abends ist es hier schön", weiß der Vereinsvorsitzende. "Die Bank haben wir festgeschraubt", zeigt er. Denn immer wieder stoße man auf Vandalismus. Die alte Bank, die hier vorher am Waldrand stand, war angebrannt worden. Auch Schilder werden immer wieder beschädigt oder gar entfernt. Deshalb prüfe man alles regelmäßig. "Wir fahren die Wanderwege alle mit dem Auto ab", sagt Bernd Lindner. Dabei habe man Motorsense, Astschere und anderes Werkzeug dabei. Im Sommer müssen die Schilder freigeschnitten werden, weil sonst alles zuwächst.

Wegweiser und Wegmarkierungen sorgen für Sicherheit

Neue Schilder und auch die Bänke werden mit Hilfe der Mitgliedsbeiträge, Spendern und Sponsoren finanziert. Passendes Holz stellte beispielsweise der Bauhof der Stadt Pausa-Mühltroff bereit. Der Mühltroffer Rundweg erinnert in seiner Form an ein Kleeblatt und verfügt über ein 34 Kilometer langes Wegenetz. Durch die spezielle Form sind auch kürzere Wanderungen möglich, vier Kilometer misst die kürzeste Strecke. "Wir haben insgesamt 57 Wegweiser angebracht", sagt Klaus Töpfer. Dazu kommen 72 Wegmarkierungen in weiß-grün-weiß.

Der Mühltroffer Wanderweg wird nicht nur von den 107 Vereinsmitgliedern genutzt. Man findet ihn im Geoportal des Vogtlandkreises und auf der Homepage und Wanderkarte des Vogtländischen Mühlenviertels. Wer mit der Wisentabahn nach Mühltroff anreist, kommt gleich hinter dem Bahnhof in Mühltroff auf den Pausaer Steig, ein Hinweisschild zeigt die Richtung zum Einstieg in den Rundweg an.

Vereinsmitglieder pflegen den Rundwanderweg seit vielen Jahren

Der Rundwanderweg wurde nach der politischen Wende im Jahr 1992 von der Stadt Mühltroff 1992 vom damaligen Bürgermeister Ulrich Weiß ins Leben gerufen und mit Hilfe von ABM-Kräften umgesetzt. Im gleichen Zeitraum wurde auch der Stadtpark rekultiviert. Im Oktober 1994 war die Einweihung. Der spätere Mühltroffer Bürgermeister Steffen Rauchfuß trat dann an den örtlichen Heimat- und Wanderverein heran mit dem Anliegen, ob der Verein sich um das Wegenetz kümmern könnte. Seitdem sind die Vereinsmitglieder für den Rundwanderweg im Einsatz.



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