Auerbach braucht mehr Mut

Fußball Am Samstag soll gegen Rathenow ein Heimsieg her

Der VfB Auerbach muss am Samstag wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Das Heimspiel gegen Optik Rathenow gilt als Richtungsanzeiger. Nach der 0:1-Niederlage beim 1. FC Lok Leipzig hatte VfB-Trainer Steffen Dünger klare Worte gefunden: "Unser Spiel nach vorn war eine Tragödie. Das war willen- und mutlos." Schmerzlich vermisst wurde in Probstheida nicht nur der treffsicherste Auerbacher Torjäger Marcel Schuch (6 Treffer, verletzt), sondern auch die Leidenschaft der Göltzschtaler, die man vom Aufsteiger sonst kennt. Zumindest auf eins kann sich Trainer Steffen Dünger verlassen: auf seine Hintermannschaft. Die kassierten in den vergangenen vier Spielen nur ein Gegentor, nämlich zuletzt in Spielminute 77, als Rolleder für die Leipziger Lok traf. Der Blick auf die Tabelle zeigt: Noch rangiert der VfB auf Rang acht im Mittelfeld. Zugleich aber liegen die Göltzschtaler nur sechs Punkte vor der Gefahrenzone. "Deshalb müssen wir uns vor allem auf unsere Heimspiele konzentrieren", fordert Trainer Dünger. Klammert man die 3:4-Heimniederlage gegen den Ligaprimus RB Leipzig aus, bringen es die Vogtländer zu Hause auf drei Siege und zwei Unentschieden sowie 8:1 Tore. Diese positiven statistischen Vorzeichen aber gilt es nun gegen eine "Wundertüte" zu verteidigen. Denn die Leistungen der "Optiker" sind genauso wechselhaft wie die Resultate dieses Gegners. Beim Gastspiel in Plauen standen die Rathenower eine Halbzeit lang mit dem Rücken zur Wand. Dann hielt Optik urplötzlich stark mit, kam zum 1:1-Ausgleich, am Ende aber gewannen die Plauener. "Wir müssen uns auf ein heißes Duell einstellen", weiß Trainer Dünger.