Auf zwei Füßen und vier Pfoten auf Tour für den Tierschutz

Spendenaktion Christin Körner erlebt ihr ganz persönliches Abenteuer

Unterheinsdorf/Netzschkau. 

Unterheinsdorf/Netzschkau. Bereits seit dem 1. Juli erlebt Christin Körner ihr ganz persönliches Abenteuer für den Tierschutz: In Leipzig ist sie gemeinsam mit ihrem Mischlingsrüden Adam gestartet zu einer 650 Kilometer langen Rundwanderung durch Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen entlang von vier der bundesweit insgesamt elf Tierheime der Tierschutzliga Stiftung Tier und Natur. In dieser Woche werden die beiden erst das Tierheim Unterheinsdorf und einen Tage später die Katzenstation Netzschkau der Tierschutzliga erreicht haben.

Spenden für die Arbeit der Tierschutzliga

In den sechs Wochen, die die beiden unterwegs sein wollen, ist das Ziel das Einwerben von Spenden für die Arbeit der Tierschutzliga. Die Kosten dafür sind aufgrund der Corona-Pandemie gestiegen, doch die Einnahmen aus der Tiervermittlung für lange Zeit teils vollständig weggebrochen.

"Bei einem Spaziergang habe ich darüber nachgedacht, dass Corona gerade alles total durcheinander wirbelt. So viele Menschen und deren Engagement sind existenziell gefährdet und auch Tiere leiden darunter. Dafür möchte ich Aufmerksamkeit erzeugen. Ich erlebe bei vielen Menschen wachsende Solidarität - diese Wanderung für die Tierschutzliga ist mein Beitrag", sagt Christin Körner.

"Authentisches Engangement für unsere Welt"

Begleiten können Abenteurer die beiden über die Facebookseite der Tierschutzliga und Christins Facebook-Profil. "Für mich ist authentisches Engagement für unsere Welt wichtig. Und wer Tier und Natur liebt, lässt sich von mir vielleicht dazu inspirieren, das eigene Engagement um eine Spende an die Tierschutzliga zu ergänzen", hofft Christin Körner.

Mit den Spenden soll unter anderem in der Katzenstation Netzschkau ein Teil der neuen Waschküche und ein neues Kleintiergehege im Tierheim Unterheinsdorf mit finanziert werden.

Die Rundwanderung mit etwa 30 Kilometer langen Tagesetappen ging von Leipzig zum Tierschutzliga-Dorf in Neuhausen/Spree, da schlagen rund 180 Kilometer zu Buche. Weiter zum Tierheim Unterheinsdorf, hier sind es gute 250 Kilometer. Es folgt die Katzenstation in Netzschkau, knapp neun Kilometer. Über 100 Kilometer sind es bis zur Katzenstation Thüringen in Buttstädt. Dann trennen die beiden noch 92 Kilometer von der Heimat.