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Bürgerinitiative scheut Klageweg nicht

Kritik Geplante Windkrafträder an Landesgrenze umstritten

Pausa. 

Pausa. Nahe Bernsgrün sollen drei Windräder mit einer Nabenhöhe von 180 Meter gebaut werden, wenn es nach einem Investor geht. Wenn die Windkraftanlagen nahe der Landesgrenze entstehen sollten, könnten von den Auswirkungen auch die Pausaer Bürger betroffen sein. So war das Interesse an der Veranstaltung Thema Windkrafträder in Pausa groß. Die Bürgerinitiative "ProWeide" Bernsgrün hatte eingeladen.

Dass man diese neuerlich geplanten Windkrafträder verhindern will, bekräftigt Jens Maul von der Bürgerinitiative, in welcher 15 Bürger aktiv sind. "Wir haben in erster Line die Arbeit der Bürgerinitiative dargestellt", sagt er. Vielen sei gar nicht bewusst, wie viel Arbeit damit verbunden sei. Auch wie viele Kosten entstehen. Deshalb war es auch ein Anliegen, dass man Spenden erhoffte. Das sei positiv verlaufen. Jens Maul: "Wir haben in der Veranstaltung signalisiert, dass wir auch bereit sind, den Klageweg zu gehen, um die Windkrafträder zu verhindern." Der Investor hätte eine Voranfrage gestellt, einen Bauantrag gebe es noch nicht. Maul gab zu bedenken, dass die jetzigen Windräder bei Ebersgrün "nur" eine Nabenhöhe von 90 Meter haben. Die geplanten seien doppelt so hoch. Thomas Hohl, Kreisrat der Grünen, sagte, dass er von den erneuerbaren Energien überzeugt sei. "Mich stört, dass bei der Windkraft oft über den Kopf der Menschen entschieden wird." Es gebe keine kommunalen Projekte, der Artenschutz werden ungenügend beachtet.



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