Beratungsstelle des Verbraucherschutz zieht um

Veränderung Mehr Platz für Ratsuchende ab dem Frühsommer

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Heike Teubner (re.) und Ines Dörfler sind von Anfang an in der Beratungsstelle dabei. Foto: Thomas Voigt

Auerbach. Als Heike Teubner am Montag in der Auerbacher Beratungsstelle auf ihre 25 Berufsjahre als Verbraucherschützerin zurückblickte, war sie zu Tränen gerührt. In diesen Jahren hat sie zusammen mit ihren Kollegen vielen Verbrauchern aus der Patsche geholfen. Die Palette reicht von der klassischen Abzocke bei Kaffeefahrten über unseriöse Partnervermittlungen, dubiose Gewinnversprechungen bis hin zur raffinierten Tricks im Internet.

Über 300.000 Verbraucher wurden bisher beraten

Nichts ist der Beratungsstellenleiterin fremd. Bei den Betroffenen musste sie nicht selten auch die Rolle des Seelsorgers übernehmen. Noch vor der Eröffnung der Beratungsstelle 1996 in der Drei-Türme-Stadt baute sie die Verbraucherberatung in Klingenthal auf. Außer ihr ist vom Gründungsteam heute nur noch Ines Dörfler dabei. In Anwesenheit von Sachsens obersten Verbraucherschützer Andreas Eichhorst zogen die Frauen Bilanz. In der Vergangenheit wurden weit über 300.000 Verbraucher beraten. Fast 800 Vorträge stehen zu Buche. Eichhorst lobte das hohe Engagement und die gute Vernetzung der insgesamt fünf Mitarbeiterinnen.

In diesem Jahr startete die Auerbacher Verbraucherzentrale als sächsisches Pilotprojekt die aufsuchende Beratung. "Wir müssen uns am Erfolg messen lassen", appellierte Eichhorst an seine Mannschaft. Um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, ist für nächstes Jahr der Umzug gleich um die Ecke in die Räumlichkeiten an der Plauenschen Straße 7 (ehemals IHK) geplant. Dort ist mehr Platz für Personal und Ratsuchende. "Die Beratungsqualität wird sich deutlich verbessern", ist Teubner überzeugt. Spätestens im Frühsommer sollen die umgebauten Räume bezugsfähig sein.